Psychische Gesundheit: Herausforderungen und Hilfe für junge Menschen

Shownotes

Das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist ein Spiegel der heutigen globalen Herausforderungen. Multiple Krisen wie der Klimawandel, Kriege und Pandemien wie Covid-19 wirken sich negativ darauf aus. Gemäss Gesundheitsförderung Schweiz hat eine Untersuchung in verschiedenen Ländern aufgezeigt, dass Depressionen, Ängste und psychische Probleme vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zunehmen. Leistungsdruck und Stress, soziale Medien, Geschlecht und Geschlechterrollen aber auch die Übergangsphase von der Schule in den Beruf oder von der Jugend ins Erwachsenenalter sind Einflussfaktoren, welche die psychische Gesundheit beeinflussen.

Vor allem zu „wissen, was man einmal werden möchte“ ist für viele Jugendliche in der heutigen Multioptions-Gesellschaft oft eine Herausforderung. Eine Befragung von WorkMed hat aufgezeigt, dass es den Lernenden in der Ausbildung zwar gut geht, aber mehr als 60 Prozent schon mit psychischen Problemen konfrontiert waren. Moderatorin Nadja Zimmermann spricht mit Michelle Signer, Psychologin bei santé24, und Anna Lea Winzeler, Psychologin bei WorkMed, über die Gründe, Warnsignale und darüber, wo Eltern sowie Kinder und Jugendliche Hilfe finden können.

Zentrum für Arbeit und psychische Gesundheit (WorkMed): https://www.workmed.ch Professionelle Hilfe für Familien: https://www.swica.ch/de/private/lebensthemen/gesundheit-vorsorge/familien Erste Hilfe für psychische Gesundheit - ensa: https://www.ensa.swiss/de/?gadsource=1&gadcampaignid=10967430863&gclid=EAIaIQobChMIiYOU8T-kQMVyaSDBx2gKx2DEAAYASAAEgLlKDBwE Informationsseite für Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen/Fachpersonen: https://www.feel-ok.ch/deCH/jugendliche/jugendliche.cfm Elternberatung Pro Juventute: https://www.projuventute.ch/de/fragen-antworten-elternberatung Empowerment mit Tara & Pips: https://tarapips-empowerment.com/de/ Die psychische Fitness stärken: https://www.etwastun.ch/sign-up-page Übungen bei somatischen und psychischen Erkrankungen: https://croos-mueller.de/bodytobrainmethode.html

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00:00:01: Das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sind seit Jahren.

00:00:05: Depressionen, Ängste und psychische Probleme haben nicht erst in der Pandemie zugenommen – aber diese Entwicklung hat sich seither vorgesetzt.

00:00:13: Kann man einen Trend wiederkehren oder können wir aktiv etwas dagegen

00:00:17: unternehmen?

00:00:17: Wie kann man Symptome, frühzeitig wahrnehmen und wie kann man Resilienz der Betroffenen stärken?

00:00:25: In heutiger Folge rede ich mit Michelle Signers.

00:00:27: Sie ist Psychologin bei Sante Vierundzwanzig und Anna-Lia Winsler ist Psychologistin bei WorkMate.

00:00:33: Wir reden über die Gründe, warum das wohl befinden sinkt wie Eltern aber auch umfällt können Warnzeichnen kennen und was es für Auswirkungen hat wenn psychische Auffälligkeiten unbehandelt bleiben.

00:00:43: Gerade in einer sensiblen Phase wie zum Beispiel beim übertritteten Berufswald können sich ungelöste Probleme zeigen Aber... Aber wer kann sich wenden, was für Angebote vorhanden sind und was passiert, wenn man in so eine Beratung geht?

00:00:57: Mein Name ist Nadja Zimmermann.

00:00:58: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Svika Talks!

00:01:01: Und herzlich willkommen Michelle & Annalia.

00:01:05: Hallo zusammen

00:01:07: Michel, ein aktueller Bericht der Uni ZEF nennt es Multiplik-Krisen wie Konflikts-, Klimawandel oder wirtschaftliche Unsicherheiten als Gründ.

00:01:16: Was glaubst du?

00:01:17: Warum ist die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen so fragil geworden?

00:01:21: Ich glaube das sind mehrere Faktoren, die da zusammenkommen, die sich auch gegenseitig beeinflussen könnten.

00:01:27: Die Forschung hätte ein paar Faktoren identifizieren können.

00:01:31: Aber es ist noch schwierig, eine ganz klare Aussage zu machen, weil in der Schweiz Daten zur psychischen Gesundheit einfach hin und jugendlich noch recht mangelwähren sind.

00:01:40: Das fehlt sehr.

00:01:42: Und ich glaube sicher, dass die zunehmenden Krise, die wir haben oder auch darüber informiert werden über die sozialen Medien und alles, dass das auch einen Grund kann sein, wieso sich die psychische Gesundheit unterliedet oder reduziert.

00:01:55: Andere Faktoren, die die Forschung auch gefunden haben sind die sozialen Medien.

00:02:00: Die hat einen Einfluss auf Geschlechter-Role, Stress und den Leistungsdruck der Schule oder in der Lehre.

00:02:08: Das spielt sicher darin.

00:02:11: Der Faktor, das du gesagt hast, dass wir in der Gesellschaft sensibilisierter sind für das Thema psychischer Gesundheit, kann sicher ein Faktore sein, dass man bei einer Störungsbildung etwas mehr nimmt als bei anderen.

00:02:23: Aber da kommen wirklich ganz viele Faktoren zusammen, die zu dieser Entwicklung führen.

00:02:34: Was würdest du sagen, hat Social Media für einen Einfluss?

00:02:38: Also Social Media ist ein riesiges Thema, das sich in den letzten paar Jahren recht gross aufkommt.

00:02:45: sehr darauf konzentriert jetzt auch immer, was für negative Folgen Social Media kann haben.

00:02:50: Es gibt aber auch positive Folgen, die Social Media auf Kinder und Jugendliche haben.

00:02:55: Was sicher zu den positiven Faktoren zählt ist der Aufbau von sozialen Beziehungen, die vereinfacht werden können und das Aufrechterhalten der Beziehung über Social Media erleichtern kann.

00:03:09: Dann gibt es sicher auch noch den Aspekt der Zugehörigkeitsgefühl, die gestärkt wird.

00:03:13: Wenn man in so einer Gruppe dabei ist, dann ist sicher auch so, dass die Identität dort ausgedrückt und weiterentwickelt werden kann, was auch ein selbstgewertes Gefühl von Jugendlichen gestärkter

00:03:28: wird.

00:03:28: Und was beobachtet man für negative Auswirkungen?

00:03:31: Was sicher dazu zählt, ist, dass es sehr viele Informationen gibt in den sozialen Medien, die gar nicht überprüft worden sind.

00:03:38: Also da gibt's auch sehr viel falsche Informationen oder nicht so valide Informationen, die hier verbreitet werden.

00:03:46: Das sieht man auch bei psychischen Erkrankungen, also was alles dazugehört.

00:03:51: Sicher auch, was ein grosser Punkt ist, diese übermäßige Nutzung und auch die... falsche Nutzung oder problematische Inhalte, die in den sozialen Medien konsumiert werden.

00:04:04: Vor allem auch wenn jetzt Kinder und Jugendliche nur noch in der sozialen Medie sind, andere Sachen vernachlässigen, keine Hobbys... kein Hobby mehr nachgehend, oder auch die Schulvernachlässung der Leistungen darunter leidet.

00:04:18: Das kann sicher auch einen grossen Negativpunkt sein und eben auch so problematische Inhalte, wo ich in den Jugendlichen vielleicht alle Zutaten auf Zugriff habe oder sich nicht unbegleitet.

00:04:31: Also da zählt Begeleitung von den Eltern ist wirklich ein sehr wichtiger Faktor wie soziale Medien sich auswirken auf Kinder- und Jugendliche.

00:04:41: Ja, genau.

00:04:42: Also Begleitung und das gesunde Mass – wieso oft?

00:04:45: Das Schweizerische Gesundheits-Observatorium, kurz OBSAN, hat seinen nationalen Gesundheitsbericht im Thema psychische Gesundheit gewidmet und herausgefunden, dass die psychische Belastung von Kindern, Jugendlichen aber auch jungen Erwachsene schon vor der Pandemie gestiegen sind, sich jetzt durch Covid-IX verstärkt hat.

00:05:04: Wie hat z.B.

00:05:05: der Lockdown diese Entwicklung beeinflusst?

00:05:09: Die psychische Gesundheit der Jugendlichen ist vorhin schon gesunken.

00:05:12: Man hat gesehen, dass das durch die Corona-Pandemie verstärkt wurde und durch den Lockdown auch.

00:05:20: Ich muss da etwas ausholen, damit man es besser nachvollziehen kann.

00:05:25: Jede von uns hat Entwicklungsaufgaben.

00:05:27: Jeder Mensch hat Entwickungsaufgabe, die sich im Rahmen des Lebens bewältigen muss.

00:05:33: Das ist auch von Schuleintritt über Freundschaften aufbauen und aufrechterhalten.

00:05:39: Sich in der Klasse integrieren oder bei Gleichhaltiger integriere bis nachher noch Übertritt ins Berufsleben.

00:05:47: Wenn Kinder und Jugendliche eingeschränkt werden wie durch den Lockdown Schulleiterit gab es gar nicht richtig, sondern da ist im Homeschooling noch passiert.

00:05:58: Oder sie hatten gar nicht mehr so viel Kontakt zu Gleichaltrigen, also da hat man ihnen auch den Rahmen genommen eigentlich wo sie die Entwicklungsaufgaben bewältigen konnten.

00:06:08: Das heisst, dass es überhaupt nicht möglich war, dass sich Kinder und Jugendliche dem Wie-Hand können nachgehen oder nur sehr eingeschränkt.

00:06:15: Und das hat natürlich noch eine Auswirkung darauf wie mir mit Menschen, wie ich ihnen die Entwicklungsaufgaben meistern.

00:06:24: Man weiss aus der Forschung, dass diese Entwicklungs-Aufgabe sehr zentral bei den Entwicklungen von psychischen Beschwerden oder psychischen Erkrankungen sein könnte, wenn sie nicht gut bewältigt werden können.

00:06:39: Workmates, das ist das Zentrum für Arbeit und psychische Gesundheit, hat eine Befragung unter den Lernenden durchgeführt.

00:06:45: Analia, was zeigt die Workmate-Studie zu der psychischen Gesundheit von Lernende?

00:06:51: Wo natürlich gerade diese Entwicklungsschritte gepasst haben!

00:06:54: Ja, ich glaube die Studie zeigt ein sehr vielschichtiges Bild.

00:06:57: Was überhaupt mir unter psychischer Gesundheit verstehe.

00:07:00: und das Hauptziel dieser Untersuchung war ja auch wirklich die Jugendlichen selber zu fragen oder die Lernenden in der Schweiz.

00:07:06: Ich habe sie in der ganzen Schweiz, in der Romondie und im Tessin von Ihnen zu hören wie es ihnen geht, wie ihr sich Ihres Wohl befindet?

00:07:14: Wie starten Sie in die Lehre?

00:07:15: Was sind Faktoren, die Ihnen helfen bei Ihrer Entwicklung und dem Starten?

00:07:19: Wo gibt's aber auch Belastungen?

00:07:21: und

00:07:21: v.a.,

00:07:22: wie gehen Sie mit diesen Belastung?

00:07:24: Die meisten, die mitgemacht haben in der Studie, waren zwischen sechs und neunzehn Jahre alt.

00:07:29: Das heisst also in dieser Zeit von der Pandemie oder den Restriktionen zwischen elf und vierzehnt.

00:07:36: Wie Michelle gesagt hat, ist natürlich gerade im Berufswahl ideal, dass man dort aktiv sein kann.

00:07:42: Man muss ja so schnuppern.

00:07:44: Genau.

00:07:44: Ja genau.

00:07:46: Schnupperleermachen mit anderen Brustleuten aussuchen.

00:07:49: Und alles das war stark eingeschränkt.

00:07:53: Und es ist durchaus möglich, dass dort wie das Folgen hat.

00:07:57: Also auch im Übertrieb, oder?

00:07:59: Denken auch so ... Übergangsritual ist etwas Wichtiges für Menschen.

00:08:02: Seid ihr eine Abschlussprüfung machen oder auch einen Schulabschluss feiern, dass man auch etwas hinter sich lassen kann und dann bereit ist für den nächsten Schritt.

00:08:10: Also das mag folgen haben wir in unserer Untersuchung.

00:08:13: Es ist eine Querschnitt-Untersuchung also ein Moment wo die Leute gesagt haben Wie geht's mir und wie sehe ich das rückblickend?

00:08:19: Ich kann mir natürlich nicht genau sagen, dass es keine direkte Zusammenhänge gibt, die wir zu Corona machen können.

00:08:23: Schon in dieses Ziel war, eine Corona-Untersuchung zu machen.

00:08:26: Aber was man sieht und das ist eigentlich sehr positiv, dass alle meisten Jugendlichen das Gefühl haben, ich bin bereit, ich kann in diese Lehre starten und freue mich auf diese Lehren.

00:08:36: Und das heisst doch schon mal auch, dass trotzdem bei allen meisten wie gelungen ist der Übergang können zu machen?

00:08:42: Nichtsdestotrotz gibt es eine Gruppe, die sich sehr viel Sorgen macht und sich auch nicht freut auf die Lehre.

00:08:49: Und das ist vielleicht so eine spezifische Gruppe – ich denke, sie gibt es unabhängig von Corona-Massnahmen.

00:08:53: Das haben wir schon gesehen in der Befragung, wo man im Jahr den Brustbilden befragt hat.

00:08:58: Dort hat man auch gesehen, dass es etwa sechszehn Prozent sind, die psychischen Schwierigkeiten haben.

00:09:04: Im Leerverlauf lösen sich diese Wiener Löhler.

00:09:08: Dort scheint es einfach eine Gruppe zu geben.

00:09:09: Ich kann später noch mehr dazu sagen, die man sicher gezielt unterstützen muss und sich auch noch mehr machen

00:09:16: können.

00:09:17: Aber vielleicht noch etwas, was vielleicht auch noch wichtig ist.

00:09:19: Dass man sich in diesen Momenten der Übergangsphase oder den sensiblen Phasen verbunden mit viel Veränderung löst Unsicherheit aus und das sehen wir auch, dass die meisten Jugendlichen sich einerseits zwar für euch aufleeren aber gleichzeitig sich auch Sorgen machen.

00:09:36: Sorgen darüber bin ich in neuen Aufgaben gewachsen werde vom Team anerkannt.

00:09:40: als Mensch Kann ich mit ihnen neue Arbeitszeiten umgehen?

00:09:45: Alle sorgige Fragen auch ein Stück weit sehr normal sind.

00:09:48: Wo natürlich, die Frage hat man sich früher gestellt?

00:09:52: Genau!

00:09:52: Das hat mit Corona nichts zu tun und das gehört ja einfach dazu.

00:09:56: Ja

00:09:56: ganz genau.

00:09:58: Im Gesundheitsbericht von Uppsang-Universität erwähnt anstatt dass der Anteil der elf bis fünfzehnjährigen mit Multiplen wiederkehrend oder chronisch psychoaffektiven Beschwerden gestiegen sind also Sachen wie Ängschlichkeit, Greiztheit, schlechte Laune oder dass sie Einschlosschwierigkeiten haben Und zwischen den Werten ist der Werte auf siebenundvierzig Prozent gestiegen.

00:10:20: Was können wir hier daraus schliessen?

00:10:22: Warum steigt jetzt das in diesen letzten Jahren so stark an?

00:10:27: Also ich kann vielleicht mal sagen, was das genau ausdeutscht heisst ohne die Fachbegriff mit psychoeffektiv oder so.

00:10:36: Das heisst man hat dort Schülerinnen und Schüler befragt wie häufig sie in den letzten sechs Monaten unter Beschwerden gelitten haben, wo du gesagt hast.

00:10:44: Nervosität, Ängstlichkeit, Traurigkeit und Müdigkeit.

00:10:48: Man hat einfach gesehen, dass der Anteil von den Schülerinnen und Schülern, die diese Beschwerden mehrmals pro Woche haben oder täglich, von dem sie im Jahr ist, gestiegen bis zum Jahr-Zwei-Zwanzig.

00:11:01: Sie haben fast hälftig gesagt, sie haben zwei oder mehr Beschwerde mehrmals in den Wochen oder tägler.

00:11:09: Ich glaube, der Anstieg von dem Jahr im Jahr ist die psychische Gesundheit des Kinder- und Jugendlichen schon schlechter geworden.

00:11:19: Es gibt auch gewisse Faktoren, in denen sie mehr belastet sind – wie man sich denkt.

00:11:25: Das sind Schülerinnen und Schülern, die wir befragt haben.

00:11:27: Es ist ganz wichtig, dass es ihnen gut geht, damit sie können.

00:11:32: sich auf die Schule konzentrieren, ihre Aufgaben und Entwicklungsaufgaben.

00:11:37: Das tut ja auch massgeblich nach einem beeinflussen, was sie später machen und wie es ihnen später auch geht oder?

00:11:46: Und ich glaube der Anstieg ist einfach wirklich zu sehen als hey wir müssen jetzt hier hin schauen.

00:11:51: irgendwie muss man etwas ändern.

00:11:56: Das ist natürlich auch an den Eltern.

00:11:59: In der Phase von der Adoleszenz des Kindes ist es nicht so einfach, sich mit den Kindern amichst auszususchen, obwohl die Kinder sich wünschen würden, dass man ihnen zulässt und sieht, dass sie sich für sie interessiert.

00:12:12: Aber selbst wenn man das macht, redet man ja manchmal nicht die gleiche Sprache als älteren und Teenager.

00:12:18: Wenn solltet ältern jetzt hellhörig werden?

00:12:22: Ich glaube einmal allgemein gesagt sind so länger anhaltende.

00:12:26: Verhaltensänderungen, die älteren oder aus Umfeld am Kind oder Jugendlichen beobachten.

00:12:32: Also wenn über längere Zeit man beobachtet ... Da gibt es viel mehr Schlafschwierigkeit, Müdigkeit, Einstiegsprobleme in der Schule.

00:12:41: zum Beispiel auch Rückzug, egal ob sozialer Rückzug oder das Kinder zu Hause nur noch im Zimmer ist.

00:12:50: Aber manchmal auch normal?

00:12:53: Genau, darum ist es schwierig herauszufinden.

00:12:55: Wo ist das noch okay?

00:12:57: Und wo sollte man vielleicht reagieren?

00:13:02: Ich glaube wirklich in der Wie lange das auch dauert.

00:13:06: und auch was gibt es hier für positive Sachen oder Schutzfaktoren, die auch noch da sind.

00:13:12: Wenn's jetzt darum geht... Man kann vor allem sagen über den Vernachlässungen von der Hobbys.

00:13:17: Das ist so ein Punkt ... Wichtig wäre, dass die Eltern oder das Umfeld darauf schaut, sobald es dann auch positive Sachen, positive Aktivitäten auf eine Nachlässung wird.

00:13:27: Dass es hier mit ihnen auch keinen Ausgleich mehr gibt.

00:13:30: für jetzt zum Beispiel Belastungen.

00:13:32: Da vorne schon gehört, auch wenn da viel Belastung ist, dass sich aber auch gefreut wird durch die Lehre und so etwas.

00:13:38: Also da ist immer ein Abwägen des Gleichgewichts der Belastungs- und aber auch Ressourcen, also positiven Faktoren.

00:13:46: Hier muss man das nicht beurteilen.

00:13:49: Ja, ich glaube zum psychisch gesunden Leben gehört es oder zu, dass es manchmal nicht so gut geht.

00:13:55: Und ich glaube da muss man immer ein bisschen aufpassen.

00:13:57: Das ist schon etwas was wir in unserer Untersuchung gesehen haben dort sehr offen und Jugendlichen gefragt ob sie während der Lehre Gedanken hatten das ihnen nicht gut gegeben oder negative Gefühle hatte was sich psychisch belastet hat gefühlt.

00:14:11: Und dann gibt's eben einen sehr hohen Anteil wo dem zustimmt dass über sechzig Prozent sagen ja das haben sie gehabt Einig oder mehrmals.

00:14:18: Wenn man aber genauer schaut und dort haben wir auch ein Screening-Instrument eingesetzt zu Depressionen, Fragenbögen und Ängstlichkeit.

00:14:26: Dort ist der Wert immer noch bei unruhigend.

00:14:30: Es gibt immer noch grossen Teiles, das dem zustimmt.

00:14:32: Das ist noch keine Diagnose, vielleicht auch noch wichtig zu sagen.

00:14:35: Aber es gibt einfach dort ... Man muss dort ... Da müsste man wirklich hellhörig werden.

00:14:41: Aber das sind deutlich weniger als diejenigen, die sagen, dass es schlecht geht.

00:14:45: Und ich glaube, das ist eigentlich eine gute Entwicklung, in der wir mehr über unsere psychische Gesundheit reden und darüber reden, wenn es uns nicht gut geht, weil uns etwas belastet.

00:14:54: Aber die Lichtung muss man auch aufpassen, dass man nicht gerade sagt «oh jetzt geht's dir ganz schnell», sondern man weiss nicht was gerade unternehmen.

00:15:00: Gerade im Jugendalter, wo sich ja so viele verändern – dort ist vorhin von Entwicklungsaufgaben geredet Michel – ist ja eben auch die Ablösung der Eltern zum Beispiel eine Aufgabe.

00:15:09: oder aber auch der Schlafer ändert sich.

00:15:12: Der Chronorhythmus von Jugendlichen verändert sich und wenn sie dann mal weniger gut schlafen, heisst das ja nicht unbedingt, dass sie jetzt wegen dem gerade krank war oder es ganz schlimm ist, sondern man muss schauen wie kann die Anpassungsleistung gelingen?

00:15:24: Und diese ist natürlich nicht ganz einfach!

00:15:26: In den Schulen sind Sie jetzt dran, Zeit zu verschieben, dass man später in die Schule kommt und nicht so früh aufstehen muss.

00:15:32: Aber zum Teil in der Lehre geht das natürlich nicht.

00:15:34: Dort muss man mit den Jugendlichen herausfinden, ob ich auch nicht unterstütze dass du gleich zu deinem Schlaf kommst, auch wenn du vielleicht am Abend noch nicht müde bist.

00:15:44: Genau, aber da kann ich noch beipflichten.

00:15:47: Es geht wie nicht darum, dass es nur ... Ich fühle mich irgendwie gestresst oder so einen Moment aufnehmen, wo man jetzt aufgrund von ... Es ist gerade die Stressung beim Schaffen bei der Lea, weil man sich etwas Neues anpassen muss.

00:16:00: Sondern es geht wirklich darum, in mehreren Bereichen eine Symptome auftreten, die längere Zeit ... vorhanden sind.

00:16:11: Es gibt ja auch Symptome oder Schwierigkeiten, die der Phase geschuldet ist und man sich anpassen muss von Schule zu Lehr.

00:16:21: Wie ist das dort, dass sich vom Team aufgenommen wird

00:16:25: etc.?

00:16:26: Das kann es geben, dass in diesen Übergangsphasen Symptom auftreten oder so Beschwerden auftraten?

00:16:33: Aber wichtig ist zum Schauen, Wenn es wirklich über längere Zeit besteht und man sieht, das wirkt sich auf mehrere Bereiche aus.

00:16:42: Zum Beispiel Schwierigkeiten in der Lehre mit der Leistung oder bei den Freunden.

00:16:47: Da wird auch kaum etwas gemacht oder Hobbys werden vernachlässigt.

00:16:51: Man hat das Gefühl, dass ich nicht so kenne wie ein Kind.

00:16:55: Ich weiss nicht.

00:16:57: Da hat sich etwas verändert, das ich gar nicht so richtig erinnern kann oder dass dann der Zeitpunkt ist, wo wir schauen sollten, wie man das Kind unendlich gut unterstützen

00:17:07: kann?

00:17:08: Ja, nein!

00:17:08: Was mir noch in den Sinn kommt, weil du es gefragt hast, wenn muss man hellhörig werden.

00:17:13: Man kann sicher das auch nochmal anschauen.

00:17:15: aber ich würde fast sagen, wichtig ist für Eltern zu sehen, dass sie in Beziehung bleiben.

00:17:22: Das heisst auch, dass sich der Rhythmus der Jugendlichen verändert.

00:17:25: Man muss genau die Zeitfenste finden, wo man ein Gespräch überhaupt führen kann und es kann heissen, dass man vielleicht mal warten bis Mitternacht wach bleibt oder so, weil es dann gerade eine Zeitfenster gibt, in der eine Jugendliche offen ist, darüber zu reden.

00:17:39: Und ich glaube, was offenjugendlich sehr wichtig ist ... Das Erwachsene, da gehören die Eltern auch dazu, Interessen zu zeigen.

00:17:46: Und Interesse zu zeigen macht man in dem, dass man nachfragt oder wenn man abgelenkt wird, hat man von sich erzählt... Also dass man irgendwie hier probiert im Gespräch zu bleiben und zu schauen wo sie sind, wo stößt sie denn?

00:17:58: Wenn man merkt, man hat den Eindruck, sie sei belastet oder sie verändern sich irgendeiner Art und Weise, wie man es vielleicht gar nicht kennt, dass mir das einfach anspricht!

00:18:07: Das ist auch das, was sie sich bei unserer Untersuchung herauskommt.

00:18:11: Dass sie sich das Jugendliche wünschen und noch mehr wünscht, seien es auf dem Lehrbetrieb oder in der Schule, dass sie gefragt werden wie geht's dir?

00:18:19: Nicht nur fachlich sondern als Menschen!

00:18:22: Und ich glaube, wie der Unterschied vielleicht ist, dass man als Älteren, wenn Kinder klein sind, mehr das Gefühl hat auch, man muss dann auch mit ihnen zusammen ein Problem lösen.

00:18:30: Und es hält sich in dieser Jugendphase, wo sie erwachsen werden, dass wir verändert, dass eigentlich die Jugendlichen selbst ihre Probleme lösen können und es dort mehr darum geht, wie kann ich dich unterstützen?

00:18:41: Wie kann ich an dir glauben, dass du dich gelingen kannst, dieses Problem zu lösen?

00:18:45: Ich glaube, das ist eine sehr grosse Schrift, die man als älterer

00:18:49: machen muss!

00:18:50: Ja, dass man einfach dran bleibt.

00:18:51: Und eben die Zeitfenster sind ja sehr unberechenbar.

00:18:55: Manchmal sind sie einfach zu.

00:18:57: Aber wenn man jetzt merkt ... Jetzt hat man über einen längeren Zeitraum so ein Symptom festgestellt und man sollte dann irgendwann auch handeln, weil daraus können dann auch wieder gravierende psychische Auffälligkeiten oder auch ein Risiko für Depressionen natürlich steigen können von später.

00:19:13: Wenn man das feststellt ... Okay, jetzt wirklich in allen Richtungen und alle Themenfelder, die du vorher angesprochen hast.

00:19:20: Michelle wird so ein wenig tangiert... Was sollte man denn konkret machen in diesem Fall?

00:19:27: Also ich glaube, wenn mir ja schon im Gespräch das ansprechen und sagen, ich mache mir Sorge beobachtet, du bist schon länger irgendwie sehr zurückgegangen, gehst nicht mehr mit deinen Freunden aus oder ist es sehr viel oder was auch immer, dass man dann wie eine Sprache gibt, weil das ist auch etwas, was wir gesehen haben, dass Jugendliche eben auch nicht über ihre Probleme reden Und zum Teil ist es, weil sie selber arbeiten möchten.

00:19:48: Das ist grundsätzlich sehr positiv.

00:19:50: Gleichzeitig ist es aber auch ... Ich bin nicht sicher, wie ich dann ernst genommen werde.

00:19:55: Ist mein Problem genug gross?

00:19:57: Oder sie wissen auch gar nicht, wie darüber reden.

00:20:00: Und ihnen helfen oder mit ihnen zusammenprobieren, wie eine Sprache über das zu entwickeln.

00:20:04: Oder wenn es sich gar nicht erst damit auseinandersetzt ... Ja, natürlich

00:20:08: auch!

00:20:08: Aber aus unseren Resultaten sieht man das ein wenig weniger.

00:20:11: Es ist eigentlich mehr... Der Wille

00:20:12: wäre

00:20:13: da als Bedürfnis, aber sie wissen halt nicht so genau wie.

00:20:18: Dann denke ich, dass es schon wichtig ist, wie zusammenprobieren zu schauen und wo wir unsere Unterstützung suchen können.

00:20:24: Und es kann sein, dass in der Schule Schulsozialarbeit, schulpsychologische Dienst, also Psychologinnen, Therapeutinnen oder ein Coach vielleicht gar nicht so eine Rolle spielt, aber dass man einfach wie mal Anfahrt zusammen überlegt, wo ihr Unterstützung bekommt.

00:20:42: Und auch wenn die Kinder vielleicht immer im Moment ... bereit sein für das oder so, dass man sich vielleicht auch als älteren Unterstützung holt.

00:20:48: In diesem ist mir ja auch wieder ein Vorbild, dass wir sagen, jetzt komme ich da wie selber nicht weiter und übernehmen die Verantwortung für das und suchen mir Hilfe und dass das Hilfholen auch nicht so etwas angeschaut wird von Schwächen oder ich arbeite es selbst nicht, sondern zusammen finden wir einen Weg.

00:21:04: Aber jetzt eben das Hilfsholen?

00:21:08: Ich denke, es ist nicht so einfach, mich das auch jemandem zu finden.

00:21:12: Man gehört von Wartelisten usw.

00:21:15: Das Problem ist dann vielleicht akut und man möchte ihn vielleicht nicht sechs Monate warten.

00:21:21: Weisst er nicht echt wo?

00:21:22: Es gibt viele Angebote aber ... Wie geht man am besten vor?

00:21:26: Ich

00:21:26: glaube,

00:21:26: das Wichtigste ist erst einmal zu sagen, dass man offen bleibt für verschiedene Möglichkeiten oder so.

00:21:32: Wenn es vorher schon von nicht alle Belastungen gehören wie Diagnose sind oder so,

00:21:36: d.h.,

00:21:37: man muss nicht gleich ... sofort in eine Psychotherapie oder so etwas gehen.

00:21:41: Vielleicht reicht es auch einmal aus, dass man wie eine Beratung in Anspruch nimmt.

00:21:46: Vorher ist ein Stichwort schon gefallen mit Unterstützung der Schule.

00:21:49: Die Schulsozialarbeiter finden irgendwo einen Anknüpfpunkt, wo das Kind oder die Jugendliche damit einverstanden ist und sich eher offen darüber reden kann wo das Problem auch wie angesprochen wird.

00:22:05: Und nachher ist es wichtig zu schauen oder vielleicht fängt man mal an mit einer Beratung oder so etwas, dass man schaut bei jeder Gemeinde in der Stadt.

00:22:15: Die haben meistens eine Art von Familienberatung, älteren Beratungen und Jugendberatungen auch.

00:22:20: Sie sind über die Gemeinden oder Kantone finanziert.

00:22:24: Dann können sich die Jugendlichen zum Beispiel selber melden.

00:22:26: Dann gibt's jetzt auch die Möglichkeit... dass man sich z.B.

00:22:30: auch anmelden kann bei einem kinder- und psychiatrischen Dienst, wo man Klärung machen kann.

00:22:35: Das heisst, ob Diagnose besteht oder nicht.

00:22:38: Z.B.,

00:22:39: dort muss man mit langen Wartezeiten rausrechnen.

00:22:43: Oder dass man zum Beispiel auf den Lehrbetrieb zugeht, auf die Schule zugeht.

00:22:48: Um dort zu schauen, ob es irgendwelche Unterstützungsangebote gibt.

00:22:51: Viele haben dort auch die Möglichkeit, dass wir auch Gespräche in Anspruch nehmen, wo eben mehr so eine richtige Beratung oder Begleitung geht und wo nicht gerade eine Psychotherapie ist.

00:23:03: Was würde ihr dann sagen?

00:23:04: Wie kann man jetzt angemein Resilien stärken?

00:23:07: Seidst du älteren selber aber auch bei den Jugendlichen?

00:23:11: Gibt's da so Methoden?

00:23:13: Da kann ich vorhin wieder aufnehmen, was Anna-Lina gesagt hat mit in Verbindung zwischen Eltern und Kindern.

00:23:20: Das ist sicher auch für den Fall wichtig für beide.

00:23:23: Damit sich das Beide austauschen miteinander, über Schwierigkeiten belastigen können, reden auch über mögliche Unterstützungsmöglichkeiten oder Lösungen.

00:23:35: Häufig ist es so, dass Kinder oder Jugendliche sich davon profitieren, wenn sie wissen, was älteren.

00:23:41: Das ist eine Vorbildfunktion, die auch für Kinder und Jugendliche immer noch wichtig ist.

00:23:48: Auch wenn da vielleicht schon andere Antworten gegen das älterteil sind.

00:23:54: Und dass man sich als ältere Teil darüber informiert, was ich machen kann, um selber auf mich zu schauen, ruhig zu bleiben, richtig handeln und unterstützen können.

00:24:07: Dann gilt natürlich ... Wie soll ich sagen?

00:24:10: Die normalen Tipps und Ratschläge, wie man schaut.

00:24:14: Dass man die Ausgleichheit genügend Austausch mit anderen hat.

00:24:18: Also soziale Kontakte auch.

00:24:20: Zum Beispiel kann man in einem Verein dabei sein oder so etwas.

00:24:24: Das wäre der ideale Vorleih eigentlich.

00:24:26: Man würde befinden, einen Stelle finden, wo man hingehen könnte.

00:24:29: Man könnte sich beraten lassen usw.

00:24:31: Aber was ist, wenn sich das Kind einfach quer stellt ... Und sagt, nein, nicht heute!

00:24:36: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es häufig am Anfang das Kind und Jugendliche zurückhaltend sind.

00:24:41: Wenn es um Sachen geht wie Beratung oder man geht zu einer Psychologin.

00:24:46: Da hat ja auch immer so ein bisschen einen Beitschmack.

00:24:49: Wenn sie aber nachher nicht einmal das erste Mal dort waren und die Erfahrung macht haben, hey da ist gar nicht so schlimm.

00:24:55: Die Person ist gar noch nicht so.

00:24:57: Die lassen wir zu.

00:24:58: Das

00:24:59: stimmt natürlich.

00:25:01: Genau.

00:25:01: Also wenn Sie schon erst mal Erfahrungen machen und merken Da stehe ich ja im Mittelpunkt, weil man mir helfen will.

00:25:08: Ich glaube da ist schon viel gewonnen wenn sie mal diese Erfahrungen schon gemacht haben und dass die Eltern vielleicht auch hier klären können was passiert denn dort?

00:25:18: Wieso gehen wir dort hin?

00:25:19: Und nicht einfach du musst jetzt dort hin, weil etwas stimmt mit dir nicht sondern das wirklich eher so zu begründen Wir gehen dort her, weil wir ... Wir haben das Gefühl, eine Stunde Unterstützung oder so.

00:25:31: Und wir haben das Gefühle, dass es die richtige ist still.

00:25:34: Dass man dort mal herrgönnt und dir helfen kann.

00:25:36: Dort können wir auch schauen was können wir miteinander machen damit ein Tier noch besser geht.

00:25:41: Also das Ziel sollte wirklich immer sein und ist uns auch immer, dass kein Jugendlicher noch besser durch solche Beratungen geht.

00:25:48: Aber schon sämtlich ist es immer so wie wenn ein Kind überhaupt nicht will einen Jugendlichen zu zwingen.

00:25:53: Dazu kann man sich nicht.

00:25:56: Und vielleicht ist es hier auch wie ein Timing oder eine richtige Passung, die du vorhin auch gesagt hast zwischen der Psychologin, Beraterin und dem Kindern möglichen auch wichtig.

00:26:08: Damit das noch eine gute Beziehung geben kann.

00:26:13: Es gibt ja auch die Möglichkeit von einer Familiersprächsstunde.

00:26:16: Jetzt geht es vielleicht, wenn das ganze Familiendynamik betrifft und es nicht unbedingt beim Jugendlichen ist, weil einfach die ganze Familie irgendwo, wenn sie sich überall etwas hat, uns natürlich dann auf Kinder oder Jugendliche abfärbt.

00:26:28: Was gibt's da für Möglichkeiten?

00:26:30: ZVIKA hat auch eine Familiarsprechstunde, die von der SONTA-FIRENZWENSK angeboten wird.

00:26:35: Das ist ein kuscheloses Angebot fürs VIKA Versicherteam wo man als älteren oder auch als Jugendlichen selber oder als Jugendliche selbst eine psychologische Beratung in Anspruch nimmt.

00:26:47: Es gibt auch Möglichkeiten für eine kinderärztliche Beratungen bei uns und genau da können sich die Ältere, Familien oder Jugendlichen bei uns einfach melden über unsere Homepage.

00:27:00: wo dann das erste Gespräch stattfindet.

00:27:02: Telefonisch oder online, nachdem was passt oder was sich die Familie wünscht.

00:27:07: Wo man dann zuerst mal schaut, was ist denn genau die Situation?

00:27:10: Wo gibt es Probleme?

00:27:11: Wo bestehen Schwierigkeiten?

00:27:13: Und danach kann man dann immer in der zweiten Schritt schauen wie ich noch weiter unterstützen kann und was für andere Anlaufstellen da helfen könnte.

00:27:23: Die Unterstützung kann sein, dass man das Gespräch in Anspruch nimmt und die älteren Einschätzung hat.

00:27:30: Ist es etwas, was uns zu Sorgen machen muss?

00:27:33: Möchtest du eine Unterstützung für unsere Kinder oder Jugendliche in Ansprache nehmen?

00:27:39: Das kann aber auch sein, ein mehrer Gespräch.

00:27:42: gibt, wo Erziehungsberatungstipps für die Älteren besprochen wird.

00:27:47: Was können sie vielleicht ändern?

00:27:48: zum Kinder- oder Jugendlichen helfen?

00:27:50: Das kann auch für Jugendliche heißen.

00:27:53: Man hat einmal ein Gespräch zu schauen, was vielleicht gerade schwierig ist und ob es Probleme gibt.

00:27:58: Ist das wirklich nur ein grosses Problem?

00:28:02: Ich muss irgendwo Unterstützung in den Anspruch nehmen – und wo kann ich denn diese Unterstützung in der Ansprache nehmen?

00:28:08: Ich sehe das auch so, dass es sehr Sinn machen kann, die ganze Familie einzubeziehen.

00:28:15: Wenn es aber um vielleicht schon fast erwachsene Jugendlichen geht oder eben diejenigen, die in die Lehre eintreten, vielleicht schon über die Sechzeh- und siebzehn Jahre alt sind ... Dort muss man immer ein wenig sorgfältig schauen.

00:28:26: inwiefern die Familie eine Ressourcen darstellt.

00:28:29: Wir haben sehr viel über Familiener geredet und können davon ausgehen, dass grundsätzlich Familienmitglieder wie hilfreich sein können.

00:28:35: Das ist ja auch in vielen Fällen so, das sehen wir unseres Untersuchungsee, dass viele Jugendliche von fast neunzehn Prozent angeben, dass sie eigentlich ihre Eltern oder ihre Familie als sehr hilflig erleben.

00:28:44: Es gibt aber auch die anderen, die sehr wenig Unterstützung erleben in der Familie.

00:28:49: Und dort kommt irgendwie ein Zeitpunkt, an dem man sich vielleicht auch überlegen muss, ob man nicht in dieser Ressource von aussen holen könnte.

00:28:55: Vielleicht wenn man wieder von mir probiert einzubeziehen, fast noch zu erneuten Enttäuschungen kommt.

00:29:00: Wenn zum Beispiel Eltern nicht an Termin kommen, wenn sie sich nicht an Abmachung halten und wie auch emotional nicht erreichbar sind für Jugendliche.

00:29:09: Und da gibt es ja wirklich Möglichkeiten über Mentoring, Coaching oder eine Psychotherapie, wenn psychische Überlastungen vorhanden sein können, die einfach dann wie eine andere Erfahrung machen können, dass jemand hier ist, der sich interessiert für sie, welcher ihnen zulässt.

00:29:26: Und da kann ich fast ein bisschen Werbeslogen machen für die Lehre.

00:29:31: Es geht auch darum, dass Jugendliche wieder Erfahrungen machen können und dass sie wirksam sind.

00:29:35: Also gibt es das Konzept der Selbstwirksamkeit?

00:29:39: Eigentlich sind ihre Lehrer neue Aufgaben gestellt, die am Anfang sich Sorgen machen.

00:29:47: Aber wenn sie Unterstützung haben – von guten Brustbildern zum Beispiel, die ihnen zeigen, wie man das macht und sie dann selber lernen können – kann extrem viel Entwicklung und Wachstum passieren.

00:29:57: Das ist aber auch ein Teil der psychischen Gesundheit.

00:30:01: junge Leute, die psychisch belastet sind und schwierige familiären Verhältnisse haben und vielleicht auch schon mal eine Erkrankung hatten.

00:30:07: Ist es eben möglich, dass sie an diesen Aufgaben wachsen und in einem guten Umfeld, in einem Team, wo sie auch lernen, wenn sie Fehler machen, dass das nicht so schlimm ist, sondern dass man auf die Fälle lernt?

00:30:19: Und das sind auch solche Momente.

00:30:20: Das muss nicht immer unbedingt der Behandlungssituation sein, sondern ganz und gar nicht kann das im Rahmen einer Ausbildung sein, bei der wir wachsen können und seine Residenz stärken.

00:30:32: Und was wir auch gesehen haben, ist, dass die Jugendliche in der Schweiz auch gesagt haben, sie trauen mir zu mit den Herausforderungen, an denen ich umgegangen habe.

00:30:43: Ich finde, das muss man sich auch reinziehen!

00:30:44: Das ist eine sehr grosse Zahl von Jungen, die eigentlich sagen und arbeiten das.

00:30:52: Eine sensible Phase, die wir vorhin schon angesprochen haben, ist auch der Übergang von der Schulzeit ins Berufsleben, das sich viel verändert.

00:30:59: Man muss ja schon recht früh wissen, was man später mal werden möchte und das ist gerade heute unserer Multi-Optionsgesellschaft nicht mehr so einfach.

00:31:08: Workmeat hat erst kürzlich eine Umfrage unter forty-fünf Tausend Lernende gemacht.

00:31:12: in dieser Studie herausgekommen, dass einseitig Prozent bei Lehrbeginn mit psychischen Problemen gekämpft sind also seine negativige Dankasymptome an ADHS oder Angststörungen.

00:31:21: Neben der Belastung von den Lehrern spielt aber häufig auch das familiäre Umfeld mit ihnen, was wir jetzt eben gerade so gehört haben.

00:31:27: Und wir haben darum auch bei der Svika noch gefragt wie sie die psychische Gesundheit ihrer Lernenden unterstützen tun und wir gehören dazu zu.

00:31:34: Daniel Grimm.

00:31:35: Sie ist die Verantwortliche vom Fachbereich Berufsbildung.

00:31:38: Uns ist es sehr wichtig dass wir unsere Lernende nicht nur fachlich begleiten werden in der Lehrzeit sondern ihnen auch so sterben um sich weiterentwickeln und vor allem damit sie eine tolle Lehrzeit haben können und das alles sehr gut und reinholt bringen.

00:31:53: Es ist so, dass während der Lehrzeit einen grossen Druck auf die Lernenden stattfindet.

00:31:58: Sie müssen sehr viele verschiedene Sachen gleichzeitig und reinholen.

00:32:01: Sie sind es mit der Schule, mit dem Schaffen überbetriebliche Gehirn, mit Privatleben, mit den Hobbys.

00:32:08: Man merkt einfach immer mehr, dass es hier wirklich Lernende gibt, die mit diesem Extrem zu kämpfen haben.

00:32:13: Darum haben wir uns entschieden dass wir innerhalb der SIGA verschiedene niederschwellige Angebote aufgleichen möchten, die die Lernenden jederzeit von profitieren können und sich im Kanal anschauen können.

00:32:27: Wir haben unter anderem bei uns intern offizieller Internet verschiedene Kacheln gemacht zur mentalen Gesundheit, wo sie ganz viele Tipps und Tricks gesehen haben wo sie nachschauen können, was es für Anlaufstelle gibt, verschiedene Art und Weise.

00:32:43: Ob man jetzt lieber telefonisch mit jemandem in Kontakt hat, physisch oder auch über eine Ebene.

00:32:49: Was gibt es hier alles für Möglichkeiten?

00:32:51: Dann haben wir aber auch noch – jetzt sind wir gerade mit Workmeats zusammen am Schauen – dass wir unsere Lernende ganz dekik kürz machen, zu diesem Thema immer spezifisch ausgerichtet aufs einzelne Lehrjahr, zu den Themen, die dort gerade anstehen.

00:33:05: Was erhofft sich jetzt zu weit als Lehrbüterin von diesen Massnahmen?

00:33:08: Wir erhoffen uns, dass die Lernenden eine tolle Leerzeit bei uns in der Schweiz haben, wo sie dann mit einem guten Abschluss krönen können.

00:33:15: Dass ihnen aber auch bewusst ist während der Leerzeiten – es ist immer über hier, wir haben ganz viele Möglichkeiten, die man sich anwenden kann und es ist auch in Ordnung wenn das einmal nicht so gut geht Und dass wir natürlich auch als Leerbetriebe wahrgenommen werden, die sich um die Lernenden kümmern und für sie hier sind.

00:33:32: Sie ist möglich, während dieser Zeit zu begleiten.

00:33:37: Möchtet ihr dazu noch etwas sagen?

00:33:39: Kommt euch da noch etwas in den Sinn?

00:33:42: Ich finde sehr gute Möglichkeiten, Informationen zur Verfügung zu stellen, wo sich die Lernern selber Infos zusammensuchen können, was sie brauchen – und eben diese Angebote.

00:33:54: zu Gesprächen, auch bei externen Anbietern das machen können.

00:33:58: Ich habe das Gefühl, da spielt schon manchmal auch ein bisschen Zog drin, dass wenn man das mit dem Lehrbetrieb irgendwie du thematisieren, dass wir hier noch eine negative Folge daraus entstehen könnten.

00:34:10: und ich glaube, dass es ihnen den Lernen sehr wichtig ist, um vielleicht auch anonymen zu besprechen und auch dort, dass das verschwiegen bleibt also dass der Schweigenpflicht besteht.

00:34:23: Das Beratungsangebot ist ja recht umfassend.

00:34:26: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aber auch in den Schulen.

00:34:30: Aber das Angebot wird damals gar nicht so fest genutzt wie es könnte sein.

00:34:35: Was meint ihr an was Liedes?

00:34:36: Du hast vorhin schon gesagt, wenn man sich vielleicht bei einem Betrieb oder so nicht die Starch spielen möchte.

00:34:44: Was glaube ich sonst noch?

00:34:46: Warum werden diese Angebote nicht so genutst, wie sie eigentlich könnten?

00:34:51: Ich wäre gar nicht so sicher, ob es um Stärke geht.

00:34:55: Aber ich glaube, es gibt mehr um die Diskussion.

00:34:58: Dass man ein Problem hat und vielleicht auch noch nicht weiss wie schlimm das ist oder was hängt alles damit zusammen?

00:35:04: Oder zum Teil familiäre Belastungen einspielen?

00:35:08: Dass man das nicht möchte, dass der Arbeitgeber weiss.

00:35:10: Oder auch in der Schule ist es ja häufig dann so, dass irgendwie so eine niederschwellige Anlaufstelle vielleicht gerade neben dem Lehrernzimmer ist oder so und man sieht näher wer läuft da rein und das möcht man einfach nicht.

00:35:20: Und man ist ja dann vielleicht auch mit einer Gruppe gerade unterwegs und wenn wir dann noch sagen, oh und ich gehe jetzt hier noch schnell vorbei, dann hat man sich ja schon geoutet bevor man eigentlich weiss... Was möchte ich überhaupt besprechen oder was geht hier überhaupt?

00:35:32: Das ist ein wichtiger Grund, warum das so nicht der schwierige Angebot in Anspruch genommen wird.

00:35:39: Anderer Grund kann ich mir auch vorstellen, dass es gerade wenn es um Psychotherapie gibt zum Beispiel... läuft das ja über die Krankenkasse.

00:35:47: Das heisst, die Rechnung kommt älteren über.

00:35:49: Manchmal ist es vielleicht auch wichtig, dass man sich ein Hilfsabbot holen kann und die Eltern nicht informiert sind.

00:35:54: Und das ist sicher auch eine Schwierigkeit zum Teil näher.

00:35:59: der Versorgungscap hat, dass es wirklich zu wenig Angebote gibt für Kinder und Jugendliche.

00:36:04: Dass dort natürlich die Schwellerohre recht höchisch nicht mehr sich anzumelden, das man dann nicht weiss.

00:36:08: Wenn man vielleicht aus einer Familie kommt, wo das auch tabuisiert ist oder psychische Gesundheit kein Thema ist, sich so aufzuholen.

00:36:16: Und ich könnte mir das jetzt fördern, damit diese Angebote genutzt werden?

00:36:21: Also müsste es auch noch nicht mehr sein.

00:36:23: Es müsste mehr richtig online gehen, dass man eben nicht neben dem Lehrzimmer in den anderen Raum laufen muss oder

00:36:30: so?

00:36:30: Das denke ich schon, also das muss man auch ein wenig herausfinden.

00:36:33: Man weiss jetzt noch etwas zu wenig.

00:36:34: Man weiß einfach, es gibt Angebote die nicht genutzt werden oder zu wenig genutzen werden.

00:36:38: Ich glaube ... Also auf jeden Fall würde ich empfehlen, dass man möglichst das probiert zu trennen und dann mal noch nicht mehr Ort machen.

00:36:44: Und das andere ist, ich finde, solche Bemüge oder auch wie wir es jetzt gehört haben von der Svika sehr gut.

00:36:51: was ich manchmal beobachte bei Leuten die bei mir in der Behandlung waren, dass vielleicht so spezifische Massnahmen oder Ideen gibt für Jugendliche also im Sinne der Brussbildungsförderung Aber dass man manchmal vergisst, dass es ja wie eine Gesamtkultur im Unternehmen muss geben.

00:37:12: Eine gewisse Offenheit muss da sein, wie man über psychische Gesundheit spricht und das natürlich nicht lenkt wie einen Amitag zu Resilienz oder Selbstversorgung zu machen.

00:37:21: Und eben daran beobachten aber die Jungen, wie dann mit anderen Mitarbeitern umgegangen wird oder wie dann jemand geredet wird, wo zum Beispiel krank ist und man findet ausser all diese Personen vielleicht Depressionen oder Ängste.

00:37:33: Und das bekommen sie auch mehr.

00:37:35: Das vergessen wir sehr häufig, dass die Art und Weise, wie man über Sachen spricht, schon sehr viel suggeriert hat.

00:37:42: Aber wie du vorhin gesagt hast ... Die Jugendlichen müssen immer früher dich entscheiden für einen Beruf – es ist ja schwierig!

00:37:48: Dort tun wir in dieser Art und Weis, wie wir darüber reden sagen können, ob jetzt etwas kommt, was ganz schwierig ist, das schaffen Sie vielleicht gar nicht?

00:37:54: Und ich glaube, das vergessen wir Erwachsene im Englisch.

00:37:56: Dass die Art und Weise, wie wir über Sachen reden, das gehören sie!

00:38:00: Und dann langt es aber nicht einfach nochmal zu sagen – heute sind wir uns kümmern um Selbstversorgung, sondern es wäre wichtig, dass wir uns bewusst sein, was wir ... eigentlich auch unbewusst unseren Sprach weiter transportieren.

00:38:11: Und die Botschaften, die wir so implizit senden, haben mega grosse Auswirkungen darüber.

00:38:17: Bei diesem Mal sagen sie, es geht mir nicht so gut.

00:38:19: Wenn ich gesehen habe den Kollegen daran, der schon fertig ist mit der Lehre, der wurde jetzt gerade von anderen ausgelacht, weil er gesagt hat, er hätte Depressionen zum Beispiel.

00:38:27: Da kann ich vielleicht auch ergänzen oder?

00:38:28: Ich glaube das ist auf jeden Fall ein Punkt, dass es immer noch eine Stigma gibt Vorurteilen, wie man in die Psychotherapie geht oder wenn man sich Hilfe holt und eine Beratung geht, dann stimmt ja etwas nicht mit einem.

00:38:43: Dann ist man irgendwie psychisch kranker oder so etwas.

00:38:46: Oder dann ist man falsch oder so.

00:38:47: Ich glaube das spielt sicher auch noch eine wichtige Rolle.

00:38:50: Und dass es diese Angebote gibt.

00:38:53: Es gibt recht viele Angebote für Kinder und Jugendliche mittlerweile aber nicht wirklich ... richtig bekannt sind und viel gar nicht wissen, was das richtige Angebot ist.

00:39:05: Manchmal gehört man schon so Stichwort wie Beratung, Coaching, Mentoring, Psychotherapie.

00:39:10: Da gibt es mega viele Begriffe.

00:39:13: Was ist denn jetzt das Richtige für mich?

00:39:15: Das andere finde ich sicher auch, dass wir die Jugendlichen hier zu wenig mit einbeziehen.

00:39:24: Was ist denn eine passende Unterstützung für sie?

00:39:27: Häufig ist es so, dass die Angebote entstehen von Leuten, die schon älter sind.

00:39:36: Dann machen wir weiterhin so.

00:39:38: Und ich glaube da muss wirklich auch etwas Veränderungen und Anpassung geben.

00:39:44: Brauchen die Jugendlichen oder die Jungen Lernende?

00:39:49: Wie nutzen sie das Ehemann, was für Sie passt.

00:39:52: Und da kommen wir einfach nicht darum herum zum sich auch mit einbeziehen.

00:39:56: Was für Sie dann passend ist?

00:40:01: Also so... Ganz konkret jetzt.

00:40:04: Wie können wir als Älteren, als Umfeld, als erwachsene Personen Jugendliche am besten unterstützen?

00:40:11: Du hast vorhin schon das Wording so etwas angesprochen gehabt wie mir gut gemeinte Sachen so formuliert dass man sich eigentlich wie schwächt sozusagen oder ihnen nicht zu viel zutrauen.

00:40:22: also das Warding ist das eine.

00:40:24: Was würde ich dir sagen sind so die wichtigsten Punkte?

00:40:26: was können wir, sollten wir konkret machen?

00:40:28: Also das Wörding Aber auch so ein Selbervorbild sein.

00:40:32: Also wenn ich natürlich zu Hause immer erzähle, mein Chef ist so eine Doppel und jetzt muss ich morgen schon wieder arbeiten, dann mache ich auch etwas für das Mittel, was ich für eine Vorstellung habe, was Arbeit ist und wie schwierig es ist oder ob die Bewegel reingest.

00:40:47: Und dort ein Vorbild sein, also sowohl in dem wie gehe ich selber um, wenn ich merke... Bin ich wirklich nicht gut oder nicht wohl?

00:40:54: Bei der Arbeit, dass sie dann auch schauen, wie ich vielleicht das verändern kann.

00:40:57: Damit eben nicht nur das ankommt beim Kind und beim Jugendlichen.

00:41:01: dass es streng ist und das nicht zu schaffen.

00:41:02: Und dass es doof ist, sondern dass ich auch zeigen kann wie ich mit dem umgehen kann.

00:41:07: Ich gehe mir auch Hilfe oder Unterstützung holen kann ja auch ein Gespräch mit der Freundin sein.

00:41:10: Das muss ja gar nicht immer in einem professionellen Setting stattfinden.

00:41:15: Und ich glaube wirklich so im Bezieh geblieben, im Gespräch bleiben.

00:41:18: Wie du vorhin auch noch mal gesagt hast so mit den Jugendlichen zusammenprobieren herauszufinden was ist denn da wo jetzt wirklich so belastend ist?

00:41:25: Und wie kann man das lösen.

00:41:26: und wie können sie sich vor allem auch selber lösen also ihnen dort wie die unterstützten anhand zu bieten, dass sie einen Weg finden.

00:41:33: Sie weiss eigentlich selber lösen können.

00:41:36: Aber sie brauchen vielleicht manchmal Unterstützung bei auch welchen Wegen nicht mehr und wir machen es jetzt wie gar nie vor.

00:41:41: Und ich glaube auf diesem Weg findet man ja dann auch heraus, wo ist denn das richtige Angebot?

00:41:46: Ich kann da noch wiederholen, wirklich darüber reden Gesprächsangebote machen in der Beziehung bleiben im Kind als Gefühl geben und am Jugendlichen hey ich bin hier du kannst zu mir kommen wenn ich etwas mache ... in die Erhaltung zu verfallen mit, ich weiss aber irgendetwas stimmt nicht.

00:42:04: Du musst mir jetzt sagen... Was stimmt mit dir nicht?

00:42:07: Das führt eher zu dem so... Dürre

00:42:10: zumachen und sich zurückziehen.

00:42:11: Genau.

00:42:12: Also dort ist es wirklich wichtig um das Angebot zu machen und dann aber auch warten können.

00:42:18: bis dann der Jugendliche selber auf die älteren Zukunft.

00:42:21: Also

00:42:21: es kann trotzdem eine anbliedende Antwort kommen und nicht den Willen etwas anzumachen, das bleibt beim Kind oder bei dem Jugendlichen.

00:42:30: Und genau dass man Geduld hat?

00:42:33: Genau, ja.

00:42:34: Aber ich glaube, das ist wirklich etwas drüber reden und auch nachfragen wie es einem geht.

00:42:39: Auch als ältering Teil vielleicht auch dort nochmal die Vorbildfunktion wo du vorhin schon gesagt hast, um auch einen älteren Teil zu sagen.

00:42:46: Ja heute bin ich auch richtig gestresst aber ich weiss jedes Mal wenn ich das noch mache oder mein Sport hilft mir zum wieder etwas ruhiger werden oder ich habe jetzt dann gerade meine Freundinnen angeläutert und darüber geredet was mich belastet oder so etwas auch wirklich den Kindern im übenlichen Vorzulebe was hilft?

00:43:07: auch Wir als älteren Teil, wir geht es auch manchmal nicht gut und ist okay.

00:43:12: Und dann schauen wir miteinander was die passende Lösung dazu ist.

00:43:17: oder?

00:43:18: Auch hier ganz wichtig wieder die Jugendlichen das Kind mit auch entscheiden lassen.

00:43:24: Gibt es für die Möglichkeit, dass das und das mögliche Anlaufstellen wären?

00:43:29: Oder könnte man dich gut unterstützen?

00:43:31: Was meinst du?

00:43:32: Probieren wir das mal miteinander aus.

00:43:34: Wie siehst du das?

00:43:35: Und nicht einfach nur immer drüber stillen und sagen, ich habe jetzt entschieden.

00:43:39: Du kommst jetzt mit!

00:43:41: Du musst jetzt das machen, was wir sagen.

00:43:42: Wenn ich die Eltern nicht hier bin, kann ich auch gerade Brustbildnerinnen z.B.

00:43:49: den Unterschied machen.

00:43:51: Die werden eigentlich sehr bestärkend und hilfreich erleben von Lernenden in vielen Fällen.

00:43:57: Und wenn sie vielleicht auch noch mehr Mut haben um zu fragen, wie geht es dir?

00:44:02: Nicht nur bei der Arbeit, die du machst, sondern auch als Mensch ... Lehrpersonen, also sie sitzen in Mittelschulen oder Sonstschulen oder in der Brustlehrung.

00:44:12: Und dort hat vielleicht ein bisschen ermutigend Zeit, dass die ja gar nicht das Problem lösen müssen.

00:44:16: Ich glaube, das ist häufig ... Angst, dass man nicht fragt.

00:44:20: Wenn dann noch weiss ich was kommt und die Heiria schon Probleme, habe ich das alles bei mir.

00:44:24: Und um das geht es gar nicht so, sondern wie wir warnen, auch da sehe ich etwas.

00:44:28: Genau gleich, als wir es vorhin mit den Eltern gesagt haben.

00:44:31: Und einfach das Gespräch anbieten und zu schauen, ob ihr weiterhelfen könnt, wo alle aufstellen könnt.

00:44:37: Die gibt's ja wirklich zum Teil auch.

00:44:39: Man weiss es halt vielleicht nicht.

00:44:41: Kann auch etwas sein wie dargebotene Hand oder so?

00:44:43: Das ist ganz niederschwellig!

00:44:45: Also jetzt noch ganz abschliessend gefragt, wenn das Wobbefind und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen tendenziell eher sinkt.

00:44:53: Haben dir das Gefühl in der Schweiz machen wir genug dafür um diese Entwicklung zu stoppen oder sogar umzukehren?

00:45:00: Oder fehlt noch etwas?

00:45:02: Ich glaube ich würde auch wieder fallen... und den Punkt nochmal betonen wollen, dass wir die Jugendlichen auf jeden Fall mit einbeziehen in der Passung von der Angebot.

00:45:11: Was wir noch aktuell wirklich zu wenig machen und auch das wir in der Schweiz relativ wenig... Also es gibt wenig Forschung dazu.

00:45:20: Das müsste auf jeden fall auch aufgeholt werden damit man wieder passende Angebote nachher daraus entwickeln kann.

00:45:28: Und auch es gibt nicht wirklich einen Überblick über irgendwie verschiedene Angebot.

00:45:33: Dass man wirklich, dass es eine Zentrale wie Webseite gibt oder irgendwie so etwas, das wir niemals das älteren oder Jugendliche selber mal schauen können, was gibt es denn irgendwie für Möglichkeiten?

00:45:45: Wo es wie schweizweit zusammengefasst ist also den Überblick über Angebote ist auf jeden Fall der Feld auch noch in der Schweiz.

00:45:53: Also da müssen wir schon noch wissen.

00:45:56: Ja, möchtest du hier noch etwas hinzufügen?

00:46:00: Ja, also wir haben eigentlich so ein bisschen geguckt wie die Ausgangssituation der Jugendlichen bevor sie zu lernen anfühlen.

00:46:07: Aus den Daten konnten wir eine Nadeltypologie machen und sechs Typen sehen.

00:46:13: Dort gibt es Sörige, wenn man auf der Achse schaut, wie stark sie sich psychisch belastet ist oder was für eine Entwicklung der Lehrer wird.

00:46:23: Das habe ich vorhin schon gesagt, dass Jugendliche, die psychisch sehr belastete sind, sehr gute Entwicklungen machen.

00:46:28: Es gibt aber auch die Jugendlichen, die von sich selbst sagen, dass sie nicht so belasteten, aber sehr wenig Entwicklung machen.

00:46:35: Und ich glaube, da gibt es eine Gruppe, die man vielleicht auch noch mal... Also das geht auch in die Richtung, was du gesagt hast Michelle, Jugendlichen zu fragen.

00:46:41: Aber sich aber auch zu überlegen.

00:46:42: Es gibt wirklich auch verschiedene Bedürfnisse oder verschiedene Momente wo man vielleicht um uns ansetzen muss.

00:46:48: und bei diesen Jugendlichen, die sehr wenig Entwicklung machen sieht man dass sie eigentlich diejenigen, die nicht den Beruf haben können lernen, die sie hätten wollen und sich ohne Freude auf die Lehre.

00:46:58: Dort ist vielleicht auch noch mal die Frage, was man vorher macht.

00:47:01: Wie kommt es so weit?

00:47:02: Dass diese Person den Lehrvertrag unterschrieben hat, wo sie sich gar nicht darauf freut.

00:47:06: Und ich glaube dort gibt es vielleicht auch die Absicht dahinter.

00:47:09: Es gibt ja die politische Strategie, dass die Jugendliche von der Jungenlage einen Abschluss auf Stufe six zwei machen.

00:47:16: Was wiederum aber in der Sekundarschule zum Teil bei den Lehrpersonen extremen Druck auslöst, weil sie wissen, sie müssen alle ihre Schülerinnen nach der neunten Klasse versorgt haben und ... Dort ist der Kanton unterschiedlich gelöst.

00:47:29: Aber zum Teil wird dort sehr viel Druck ausgeübt, dass Jugendliche auch einen Vertrag unterschreiben müssen in einem Beruf und es sind halt Jugendliche, die vielleicht nicht so ein hochschulisches Niveau abgeschlossen haben.

00:47:39: Ist einfach auch die Auswahl kleiner oder der Moment ist noch nicht da, dass man dort schauen würde, wie man diese Jugendlichen ... mehr unterstützen, damit es nicht wiederholt oder zur Lehrabbrüche kommt.

00:47:50: Und dann braucht es vielleicht im ersten Schritt etwas anderes als eine Lehre.

00:47:53: Vielleicht braucht es zuerst einfach mal eine gute Erfahrung beim Schaffen einen guten Betrieb überhaupt oder etwas ganz anderes.

00:48:01: Also ich glaube dort gibt es eigentlich Angebote aber man muss vielleicht noch ein bisschen spezifischer schauen auch welche Gruppen brauchen und was damit man sie möglichst gut unterstützen

00:48:11: kann.

00:48:11: Wie können wir das

00:48:14: schauen?

00:48:14: In der TOK gibt es ja Bruststudien, Laufbahnberatung stillen.

00:48:17: Es gibt Berufsintegrationszentren ... Es gibt Regelungen,

00:48:22: z.B.,

00:48:23: wer kommt in ein Zehntes Schuljahr über?

00:48:25: Wer macht das Motivationssemester?

00:48:28: Und dort sind die Anforderungen sehr hoch zum Dreh kommen.

00:48:32: Man muss sich ganz an vielen Orten bewerben oder nachweisen, dass man sich auf realistische Berufsziele beworben hat, damit man bei einem schulischen Angebot kommt.

00:48:46: Dort lösen wir wie ... Das Problem nicht ganz.

00:48:49: Wir sind natürlich froh, dass sie vielleicht irgendwie im Maiden noch einen Vertrag unterschrieben haben.

00:48:54: Aber ich habe das Gefühl, es sei nicht bei allen, aber die Gratien, die wir bitte einblenden können, die sind nicht gut aufgekommen sein.

00:49:00: und dort denke ich, wäre auch etwas, was man nochmal anschauen muss oder?

00:49:05: Nicht alle Leerbetriebe haben ein förderliches Klima, wo Brustbildende sind, welche sich interessieren und unterstützen.

00:49:12: Es gibt auch – das haben Sie schon gesehen – etwa elf Prozent von Jugendlichen, dass die Lehrbetriebe, in denen ich ihre Ausbildung sei, sie gar nicht empfehlen würden.

00:49:21: Aufgrund von schlechten Stimmungen und schlechtem Team.

00:49:24: Schäfen, die umschreien oder sich auch abgewertet fühlen zu können.

00:49:30: Das ist natürlich ein Umfeld, das für Entwicklung nicht förderlich ist.

00:49:34: Dort müssen wir vielleicht auch von den Brustbildungsinspekten her schauen.

00:49:38: Was läuft dann dort nicht gut?

00:49:40: Und wenn man immer Betrieb schon dreimal das Thema hatte, dürfen keine Leute mehr ... ausgebildet werden.

00:49:45: oder aber die und diese Massnahmen müssen umgesetzt werden, dass das dafür Leerbetrieb bleiben.

00:49:50: Also ich glaube da muss man gar nicht unbedingt neue Sachen machen sondern gewisse Stellen einfach genauer heran schauen also hellhörig sein.

00:49:57: Ja

00:49:57: genau, sind wir dort beim Hellhörigen?

00:49:59: Genau!

00:50:02: Die Zusammenfassung kann man sagen.

00:50:03: Es ist wichtig, dass wir hellhörig sind und den Austausch mit Kindern und Jugendlichen aktiv suchen.

00:50:09: Älteren auch Berufsbildnerinnen und Bildern.

00:50:13: Man sollte nicht mehr Druck aufbauen, wenn es nicht läuft wie es soll.

00:50:17: Gehört werden sich gesehen und verstanden fühlen und Kinder gegenüber Interessen zeigen.

00:50:21: Das ist wichtig.

00:50:22: Und das kann dabei helfen, dass man leichter den Zugang zu einer Therapie findet – zu der richtigen Therapie von vielen verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt.

00:50:30: Und dass auch die Jugendlichen und Kinder sich selbst helfen wollen.

00:50:34: Die Herausforderungen werden in Zukunft nicht klein, darum ist es wichtig, dass wir alle ein wenig sensibilisierter sind als wir Röwen.

00:50:41: Warnzeichen genug früh erkennen, dass wir die Resilienz und Selbstfürsorge stärken, um das Risiko von einer späteren Depression oder psychischen Errankungen möglichst kleinhalten können.

00:50:52: Verschiedene Angebote, in denen man sich Unterstützung holt, finden ihr in den Show Notes.

00:50:57: Danke vielmals an dich, Michelle!

00:50:59: Und auch an dich Anna Lea für die wertvolle Einblick in ein Thema, das so wichtig ist.

00:51:04: Vielen Dank, dass Sie hier waren.

00:51:06: Danke euch fürs Gespräch.

00:51:07: Danke

00:51:09: fürs Zulassen, liebe Hörerinnen und Hörern.

00:51:11: Und bis zum nächsten Folge von SWEKA Talks!

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