Die digitale Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens
Shownotes
Die Schweiz hat zwar eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, allerdings ist die Digitalisierung des Systems nicht weit fortgeschritten. Mit dem Programm Digisanté will der Bundesrat den Rückstand der Schweiz in der Digitalisierung des Gesundheitswesens aufholen: Ziel ist, ein vollständig vernetztes, miteinander kompatibles, effizientes digitales Gesundheitswesen zu schaffen, in welchem die Patientendaten jederzeit zuverlässig geschützt sind. Viele Menschen sind aber verunsichert, wenn es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen geht. Fabian Ringwald (CIO bei SWICA) und Matthias Bryner (CIO beim Kinderspital Zürich) klären auf.
Weiterführende Links:
gfs.echo, Episode #01 (Ausschnitt Katrin Crameri)
Telemedizin: Digitale Angebote von der Diagnose bis zur Therapie
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00:00:00: Der Bundesrat möchte digitale Transformation im Gesundheitswesen fördern und hat darum das nationale
00:00:05: Programm Digisante
00:00:07: erarbeitet.
00:00:08: Er verspricht sich durch Digitalisierung eine bessere Behandlungsqualität, mehr Sicherheit für Patientinnen
00:00:13: und Patienten
00:00:14: und ihre Daten
00:00:15: und weniger Bürokratie.
00:00:17: Aber wie steht
00:00:17: so
00:00:18: unter Digitalisierung im GesundheitsWesen?
00:00:20: Welches Potenzial steckt noch drin?
00:00:22: Über das rede ich heute mit Matthias Brinner vom Kinderspital Zürich.
00:00:25: Er ist der Chief Information Officer.
00:00:27: willkommen.
00:00:28: Grüezi, Stefan!
00:00:29: Schön, dass ich hier sein darf.
00:00:30: Herzlichen Dank dafür.
00:00:31: Herzlich dank, dass du da bist und ebenfalls bei uns Fabian Ringwald, chief information officer.
00:00:36: Willkommen, Fabian.
00:00:37: Hallo Stefan, schön, dass wir da sein dürfen.
00:00:40: Jetzt sind die chief information officers CIO Fabian.
00:00:43: was gehört dazu ganz genau zu dem Amtal-CIO?
00:00:46: Ja, also neben der Faszination für Technik und alles technologisch in so einem Unternehmen ist natürlich die strategische Gestaltung der digitalen Transformation.
00:00:54: Jetzt sind meinem Fall für das WIGA eine Krankenversicherung.
00:00:56: Also die Change Management und eben nicht nur mehr.
00:00:59: alles wo blinkt und irgendwo muss angeschlossen werden?
00:01:01: Wie sieht es am Kispe
00:01:02: aus?
00:01:03: Bös ist das eigentlich genau gleich.
00:01:05: Meine Aufgabe ist sehr endlich gelagert wie beim Fabian.
00:01:09: Wir haben natürlich auch eine direkte Versorgung beim Patient.
00:01:12: Dort müssen wir schauen, dass die vernetzten und integrierten Systeme wirklich vierundzwanzigmal überlaufen
00:01:17: werden.
00:01:17: Fabian hat schon mal gesagt, du siehst einen passionierten, lidenschaftlichen Digitalisieren.
00:01:22: Was heisst das?
00:01:23: Woher kommt die Lidenschaft und für was spielt die Liederschaft?
00:01:27: Stefan, Technologie ohne den Menschen zu denken ist nutzlos.
00:01:31: Da kommt die Leidenschaft her!
00:01:32: Ich glaube ... fest daran, dass wir mit digitalen Maßnahmen Möglichkeiten und Werkzeugen das Leben von uns allen im Gesundheitswesen aber auch darüber hinaus besser machen können.
00:01:42: Dafür brennt meine Leidenschaft.
00:01:45: Matthias als Chief Information Officer beim Kinderspital.
00:01:48: Da geht es vermutlich eben auch um mehr.
00:01:51: also nur die ganze Elektronik und IT wo da ist der geht zum Strategie und Transformation.
00:01:56: und am Schluss vermutlich haben Patientinnen und Patienten
00:02:00: Genau.
00:02:01: Stefan, sehr gute Frage.
00:02:03: Meiner Meinung nach gibt es mehrere Aspekte dazu.
00:02:05: Digitalisierung verbessert ja auch konkret die ganze Patientversorgung und Digitalisierung ist für mich persönlich viel mehr oder grösser als das reine ICT-Thema.
00:02:14: Es ist wirklich ein Ort, wo wir den Versorgungshebeln ansetzen können.
00:02:20: indem wir Informationsflüsse verbessern und Prozesszeiten verkürzen, effizienter werden.
00:02:26: Zum Beispiel für Patienten die Wartezeit reduzieren oder bei uns im Spital Kapazitäten optimieren können.
00:02:33: Das kommt schlussendlich am Ende der Patientin und der Patienten zu gut.
00:02:39: Komplexität im Kinderspital braucht auch intelligente und vernetzte Systeme.
00:02:45: Die Pediatrie ist hoch interdisziplinär Und dort müssen wir auch schauen, dass die verschiedenen Fachbereiche, die an diesem Fall arbeiten oder der Patientinnen und Patienten schaffen.
00:02:55: Dass jederzeit verfügbare und transparente Informationen und Daten vorliegen.
00:03:00: Dass man auch einfach darauf zugreifen kann.
00:03:03: Und schlussendlich hat es eigentlich Digitalisierung in Zukunft am Kinderspital auch helfen, diese bereits sehr hohe Behandlungsqualität weiter zu steigern können.
00:03:14: Was für mich auch ... Absolut zentral ist, dass es zu einer Entlastung kommt von den Fachpersonen.
00:03:20: Die sieht schlussendlich dank der Digitalisierung oder der digitalen Prozess mehr Zeit am Patientenbett verbringen
00:03:28: können.
00:03:28: Jetzt hat die Schweiz zwar eines der besten Gesundheitssysteme in der Welt aber die nutzbare Digitalisierung für dieses System ist noch nicht allzu weit fortgeschritten.
00:03:36: Der Bundesrat möchte mit dem Programm Digisante genau das ändern und den Rückstand der Schweiz aufholen.
00:03:42: Lass uns mal, was die fachliche Leiterin von DigiSante Katrin Kramer dazu sagt.
00:03:47: Im Gesundheitswesen ist das
00:03:49: so,
00:03:49: dass ja hauptsächlich die Patientinnen und Patienten oder
00:03:52: Bürgerinnen
00:03:52: und Bürger
00:03:53: von diesem digitalen
00:03:54: Wandel
00:03:55: profitieren
00:03:55: sollen vor allem mit Blick auf eine noch bessere Gesundheitsversorgung oder noch besserer
00:03:59: Prävention
00:04:00: aber auch zum Beispiel mit Blick Auf eine höhere Patientensicherheit.
00:04:05: Die höhere Patientesicherheitssicherheit ist eines der zentralen Attribut.
00:04:08: Fabian Was erwartenst du ganz konkret vom Programm Digi-Sante?
00:04:13: Also einmal ist das sicher die Grundlage, die Digisonte legt auf der wir dann die Digitalisierung aufbauen können.
00:04:19: Und es ist das Gesundheitsdossier der Datenraum, der geschaffen wird einmal wo dann der Austausch und die Transparenz zwischen allen Beteiligten stattfindet.
00:04:27: und da ist auch wichtig dass alle Stakeholder im Gesundheitswesen ihrer Rolle nach beteiligt werden und sich beteiligen können.
00:04:34: Und dann ist es ganz simpel und technologisch die Aufgabe, die ich bei der Gesamte verorte.
00:04:39: Und damit auch den Wunsch um das da standardisierte Schnittstellen definiert werden.
00:04:44: Dass wir uns einig werden bzw eine Vorgabe bekommen nicht durchdachte wie in welcher Form, in welchem Format die Daten im diesen Gesundheitsdatenraum in dieses Gesundheitsdosier einfließen können dass wir entsprechend eine Gesetzgebung bekommen, die es uns erlaubt nützliche digitale Werkzeuge zum Wohle der Patientensicherheit, zum Wohl der Patientenversorgung einzusetzen und Daten, die heute vielleicht in Silos eingesperrt sind übergreifend zur Verfügung zu stellen für eine Transparenz in der Patientenreise durch dieses Gesundheitssystem.
00:05:18: Dass dann der Arzt und die Ärztin links wissen was Arzt- und Ärztinnen rechts gemacht haben und vielleicht auch wissen, was wir als Krankenversicherung noch dazu zu sagen hatten im Gesamtnab.
00:05:26: Also das Aufbrechen von SILO, aber natürlich stets im Sinn der Patientin und vom Patienten.
00:05:31: Absolut!
00:05:32: Und aufbrechen nicht im Sinne einer erzwungenen Offenlegung sondern im Sinne von sinnvoller Transparenz unter der Hoheit der Patientinnen und Patienten sind deren Daten um die es geht.
00:05:42: Es ist deren Gesundheitsjourney um die's geht.
00:05:44: Das ist ganz wichtig dass man da den digitalen Wandel so gestaltet, dass man die Patienten des Patienten wohl, Patientensicherheit etc.
00:05:51: eben auch die Datenhoheit ins Zentrum stellt.
00:05:54: Digisonte wie gesagt Bei dir aus, Patientewohl im Zentrum.
00:05:58: Jetzt von Fabian gehört das, was Sinn macht an Daten dort den Silas aufbrechen, wo es für die Patienten Sinn macht.
00:06:05: Was sind deine weiteren Erwartungen?
00:06:08: Ich denke, aus meiner Perspektive wäre es wirklich verbindliche Interoperabilität-Standards.
00:06:14: Dass man in der Technologie sicher auf einige wenige Standards konzentriert fokussiert und zum Beispiel das mit Fires nicht zu stellen adressiert.
00:06:23: Das würde quasi einen Datenausdust zwischen den Versichern und den Leistungsabbringern erheblich vereinfachen werden, wenn man das dürfte und könnte.
00:06:31: Mal das Interoperability-Standsfire – was heisst das genau?
00:06:37: Fire ist eigentlich eine Technologie, die schon seit ein paar Jahren noch nicht überall genutzt wird.
00:06:44: Auch von den Software-Ambietern kommt jetzt immer mehr und mit dieser Fire-Standart kommt man viel einfacher effizienter Daten aus verschiedenen Kernsystemen entsprechend austauschen.
00:06:57: Und ich glaube heute setten alle Kernsysteme der verschiedenen Player im Gesundheitsmarkt genau auf solche standardisierte Schnittstellen Aufbauen.
00:07:08: Also für mich kann es autonom verbrauchen, dass verschiedene Systeme optimal miteinander reden können ohne dass da eben Daten verloren gehen oder irgendwelche Fehler entstehen dazwischen?
00:07:17: Genau absolut!
00:07:18: Heute ist das leider noch nicht der Fall... Das führt automatisch zu weniger Medienbrüche.
00:07:23: Ich hoffe, dass das Programm DIGISANTE schlussendlich auch verschiedene durchgängige digitale Prozessensysteme zur Verfügung gestellt wird, die wir dann wieder nutzen können.
00:07:33: Denn das Programm hat ja ganz viele verschiedene kleine oder grössere Projekte.
00:07:38: die jetzt in den nächsten paar Jahre laufen und dort hoffen wir uns natürlich, anzuflanden.
00:07:43: Für mich ist auch ganz klar eine klare Governance also wer greift wenn wie wo auf diese Daten zu und dass das wirklich auch sicher passiert.
00:07:50: Und schlussendlich mir als Leistungserbringer gehört als Spital zur kritischen Infrastruktur in der Schweiz.
00:07:57: Die Vierzwanzigmal sieben müssen wir können operieren und versorgen.
00:08:01: ich hoffe wirklich auch, dass das Digisante wirklich auch auf der Ebene Cybersecurity, gewisse Vorgaben macht und gewisse Verbesserungen nachher erarbeitet wird.
00:08:11: Wo wir dann wieder konsequent umsetzen
00:08:13: können.
00:08:13: Ich habe es vorgesehen, die nutzbare Digitalisierung in der Schweiz ist noch nicht allzu weit fortgeschritten.
00:08:19: Du Nicks Fabian, wo stimmst du wirklich aus deiner Perspektive?
00:08:24: Wir sehen da... im Gesundheitsbereich in der Schweiz eine rechte Fragmentierung.
00:08:29: Es gibt verschiedene in sich sehr, sehr gute Initiativen die am entstehen sind.
00:08:34: also wir sind zum Beispiel engagiert im Kontext von Kompassana Plattformen aufbaut, auf dem Gedanken eines Gesundheitsdatenraums und Medizinerinnen und Medizinern, sondern in dreihundertsechzig Grad Sicht auf Patientinnen und Patienten ermöglichen soll.
00:08:49: Aber es ist nicht die einzige Initiative, die diesbezüglich gibt.
00:08:52: So hat das meine ich mit fragmentiert.
00:08:54: Es stehen noch ein bisschen im Wettbewerb welches System sich letztlich durchsetzt.
00:08:57: Vielleicht ist auch mehr als eins?
00:08:59: Im Moment ist das Ganz einfach sich als Patientin, Patienten oder einfach nur als interessierte Person im Gesundheitswesen zu orientieren.
00:09:07: Wo ist denn jetzt genau das Werkzeug die Lösung, die für mich den Nutzen bringt?
00:09:11: Das können ganz kleine Sachen sein!
00:09:13: die Terminvereinbarung bei meinem Hausarzt, Hausärztin, den ich online machen kann.
00:09:16: Wo ich dann aber für, weiß nicht ... Für die Augenärztinnen und Augenarzt wieder ein anderes System bemühen muss.
00:09:21: Und wenn ich zum Thermatologen gehe, muss ich wieder zum Telefonhörer greifen.
00:09:25: No offense in Thermatologe!
00:09:26: Es gibt sehr moderne Systeme auch für die Thermatologen.
00:09:30: Aber als Beispiel ist es ein System das durchsetzt ist von Medienbrüchen und es gibt keine Klammer, die über alles geht und uns einen zentralen digitalen ... Einstiegspunkt als Patientin-Patientin geht, wo man dann auch sicher sein darf.
00:09:43: Dass alle Informationen enthalten sind.
00:09:46: und diese Fragmentierung ist letztlich etwas was uns bremst.
00:09:48: Das heißt fragmentierungen über den Medienbruch?
00:09:51: Da gehen die Daten verloren das sind Schnittstellen gefragt da muss man Lösungen finden und das ist aber alles auch problemanfällig ist.
00:09:58: Ihr habt angesprochen Gesundheitsdaten, die mit zugänglich gemacht werden.
00:10:01: oder gibt es eine elektronische Gesundheitsdossier künftig erfasst werden, mehrfach genutzt werden.
00:10:08: Wie funktioniert das elektronische Gesundheitsdossier genau?
00:10:12: Das elektronische Gesundheitsdossier muss erst noch geboren werden.
00:10:16: Im Moment ist das elektronischen Patienten-Dossier quasi im Einsatz und hier haben wir am Kinderspital praktisch keine Nutzung, erstaunlicherweise.
00:10:24: Es gibt praktisch kein Älteren, der das EPD für ihre Kinder öffnet, weil Kinder machen das ja von sich aus selber nicht.
00:10:31: Und ich glaube schlussendlich das elektronicche Gesundheitsdassier, dass neue Systeme, neue Plattformen, die hätte kommen können ... Das ist absolut richtig, dass das schweizweit eine zentrale Plattform sollte sein.
00:10:43: Aber wenn wir jetzt einmal schauen wie lange es ging bis ein EPD kam oder hier und wie das genutzt wird... Ich gehe davon aus, dass noch einige Zeit den Anspruch nehmen bis die Plattform da ist und wirklich auch operativ wirksam ist in der Hoffnung!
00:10:57: dass die Plattform tatsächlich auch mehr Wert für Patientinnen und Patienten, vor allem auch für uns Fachpersonen, dann arbeitet.
00:11:05: Lass mich das ganz konkret anschauen.
00:11:06: wie sieht es jetzt aus?
00:11:07: Ein kleines Patient in einem kleinen Patient-Buch wem stellt sich heraus, Blinddarm ist entzündet, Blinddarm muss entfernt werden.
00:11:13: Was wäre ein elektronisches Gesundheitsdossier in so einem Fall?
00:11:18: Wie kommt ihr das zum Einsatz?
00:11:20: Meiner Meinung nach könnte das ungefähr so aussehen, dass vorab eine digitale Informationsaustausch stattfindet.
00:11:26: D.h.,
00:11:26: die zugewiesige Erfolge, die Kiste bistrukturiert und die relevanten Vorinformationen sind bereits integriert in den Krankenakten oder der Anmeldung.
00:11:35: Das schafft dann auch Transparenz vertelt.
00:11:37: Sie können mit einer App direkt auf die Informationen gesichert zugreifen.
00:11:42: Das ist ganz wichtig!
00:11:44: dort auch die Behandlungsinformationen eingesehen, dass dann auch quasi nach dem Aufenthalt in den Kispi auch eine koordinative Nachsorge stattfinden kann.
00:11:54: Das heisst, Ausdreht zu berichten ist beim Verlassen des Kispis direkt auf der App oder im System und so gibt es keine Verzögerung über einen Postwagen oder das ganze Relevantenken.
00:12:03: Und schlussendlich ist es wichtig, dass weniger atmische Belastungen daraus resultiert.
00:12:09: Zum Beispiel die Kostengutsprache.
00:12:11: Das ist etwas, das zwischen der Versicherer und der Leistungsabbringer immer hin- und hergeht.
00:12:14: Und da gibt es ja ganz viele Bestrebungen, dass man diese Kostengutsprachen heute schon digital macht.
00:12:19: Das wäre extrem wichtig, dass eine dieser Plattformen lasziert werden könnte und schlussendlich eben auch eine höhere Sicherheit draus aus dieser Platform erfolgt, vor allem auch für den Patient, dass zum Beispiel Medikations- und Allergiechecks ... schon im System ableiten oder einsehbar sind, auch für die Kolleginnen und Kollegen, die eine Versorgung machen.
00:12:43: Und gerade im Kisby natürlich auch, wo die Eltern betreuend da sind, entsprechender Druck hier ist, Emotionen da sind bei den Eltern macht das natürlich Sinn.
00:12:51: Die Frage dieser Datenhoheit, die müssen wir gleich noch diskutieren, wo liegt diese Datenhohe bei der elektronischen Gesundheitsdose jetzt gerade in dem Fall, an dem wir angesprochen
00:13:00: haben?
00:13:02: Es ist eine recht anspruchsvolle Frage zum Beantworten aus meiner Perspektive.
00:13:05: Die Daten gehören schlussendlich am Patient und solange der Patient nicht mündig ist, gehören die Daten quasi den älteren bei uns in unserem Fall.
00:13:16: Und ich glaube diese Plattform muss einfach wirklich sicherstellen dass die Daten korrekt und nach allen Sicherheitsstandards beichert werden um das Zugriff richtig kontrolliert wird und dass die Plattform selbstständlich in der Schweiz irgendwie gekostet und betrieben wird.
00:13:33: Jetzt haben wir gesagt, da gibt es Schnittstellen, Matthias zwischen euch und den Krankenversichern, Fabian aus eurer Perspektive, das elektronische Gesundheitsdossier.
00:13:42: Was sind der Wartiger?
00:13:43: Was sind die Hoffnungen?
00:13:44: Was ist aber auch der Nutzer?
00:13:46: Was sein Potenzial für Patientinnen und Patienten?
00:13:50: Als unsere Erwartung und Hoffnung ist, dass wir Informationen, die wir eh schon austauschen mit Leistungserbringern.
00:13:55: Dass wir die einstellen dürfen, dass sie bereitstellen dürfen das wir da Transparenz herstellen durften für Patientinnen und Patienten für unsere Kundinnen und Kunden.
00:14:03: Der Matthias hat gerade die Kostengutsprache angesprochen.
00:14:06: Das sind so die finanzielle, für manchmal eine Diskussion oder die Findung in welchem Umfang wir welche Leistungen erstatten und übernehmen dürfen.
00:14:15: Heute wäre das eine Information, die wir aus der Gesetzgebung heraus nicht ins Gesundheitsdassier einstellen dürfen.
00:14:22: Die Diskussion, die politische Diskussion dazu ist am Laufen.
00:14:25: Wir hoffen und wünschen uns da natürlich dass es eine entsprechende Offenheit entsteht weil wir glauben, dass diese Informationen zusätzlich sinnvoll und nützlich sind für Versicherte wie auch Patientinnen und Patienten und letztlich auch für behandelnde Ärztinnen und Ärzte.
00:14:41: Gleichzeitig wird die Digitalisierung verändern, wie sie auch nie miteinander arbeiten.
00:14:45: Wie die Schnittstellen funktionieren, wie Prozesse von Teilen langwierig sind und mühsam werden können, um effizienter und schneller zu werden – unter Prozess an der Patientin oder einem Patienten oder in unserem Fall an den Eltern gegenüber kann transparen gemacht
00:15:00: werden.
00:15:01: Ja, also absolut.
00:15:02: Ich glaube die Geschwindigkeit des Datenaustauschs, da steckt ein Effizienzpotenzial drin für das gesamte System wenn man nicht mehr warten muss bis ein Brief von A nach B geschickt wird.
00:15:15: jetzt sind wir mit der Schweizer Post natürlich sehr gesegnet.
00:15:17: die machen das super schnell aber super schnell heißt immer noch wenige Tage wenn es in Sekunden passieren könnte dass Informationen vorliegen und Transparenzen für alle.
00:15:26: ich glaube da liegt tatsächlich einen Nutzen.
00:15:29: Bei all den Vorteilen, die du aufzeigst oder der elektronischen Gesundheitsdossier.
00:15:34: nach wie vor gilt es zu sagen, dass EGD freiwillig bleibt.
00:15:38: Ein Patient in einem Patienten könnte mitmachen aber münd nicht mitmachen.
00:15:43: Wir können aufzeigen was wäre sinnvoll aus Patientensicht oder aus Sicht der Älteren.
00:15:48: Aber auch hier bleibt eine Option und Möglichkeit und die Patienten können frei entscheiden.
00:15:54: Ist das so richtig?
00:15:55: Stefan, das ist ganz richtig und es ist gleichzeitig auch sehr wichtig.
00:15:57: Weil ich glaube über diese Wahlfreiheit in dieser digitalen Welt teilzuhaben oder sich auch bewusst dagegen zu entscheiden wird letztlich das Nutzenversprechen viel greifbarer für unsere Patientinnen und Patienten oder für unsere gesamte Gesellschaft.
00:16:11: Ich glaub dass wir in dem Fall davon profitieren, dass sich die Menschen dafür entscheiden mit digitalen Mitteln ihre physische Gesundheit aber jedenfalls ihre gesundheit in ihrem körperlichen Sinne zu optimieren oder eben auch nicht.
00:16:27: Ich glaube, der Nutzen muss dann überzeugen und nicht einen Zwang, der in irgendeiner Form eine digitale Dimension vorschreibt.
00:16:34: Für mich ist klar was Digitalisierung heisst für das elektronische Gesundheitsdosee aber für alle viele verschiedene Player im Gesundheitswesen in der Schweiz auch dort für die Zusammenarbeit.
00:16:44: Das Ganze wird einfacher die Zusammenarbeiten, sie werden effizienter.
00:16:48: Was gibt es für einen weiteren Nutzer, den wir haben?
00:16:50: In eurer Zusammenarbeit dank der Digitalisierung!
00:16:54: Also Effizienz ist als Überbegriff sicher völlig richtig.
00:16:57: Wenn wir Informationen schneller austauschen, kommen wir schneller zu gemeinsamen Erkenntnissen können schnell reagieren können eine Versorgungssituation schneller zu einem Ende bringen zu einem guten Ende mit einem gesunden Patienten oder einer ja eben gesund werdenden Patientin-Patient am Ende des Prozesses.
00:17:14: für uns heißt es dass wir in der Lage sind auf Basis von standardisierten Daten schneller Entscheidungen zu begünstigen im Behandlungsfall.
00:17:24: Und ich glaube, da steckt irgendwo die übergrenzende Effizienz.
00:17:27: Und natürlich auch Patienten in den Patienten und die Mitarbeitenden im Spital, wofür deren Effizience um von der besseren Zusammenarbeit profitiert?
00:17:34: Genau!
00:17:35: Und Basis ist dort eigentlich bei der Digitalisierung, dass wir eben über strukturierte und standardisierte Datenschneidstellen Informationen austauschen können.
00:17:43: das führt zu weniger Rückfragen, weniger Interpretationsspielraum, auch Transparenz in dem Anbrechnungsprozess oder... Die ganze Anbrechnungsthematik ist für den Leistungsabbringer und auf die Versicherung höchste Anspruchsvollheizentags.
00:17:56: Und z.B.
00:17:57: mit einer digitalen Kodierungsunterstützung, inklusiv zum Beispiel Kai können auch die ganze Qualität- und Revisionsicherheit noch eins weiter optimiert werden.
00:18:06: Und schlussendlich denke ich auch, dass es zusammenarbeitet mit der Digitalisierung die Grundlagebild in Zukunft für neue Value-based Ansätze, welche heute eigentlich noch nicht wirklich bei uns in der Schweiz allzu verbreitet sind.
00:18:21: Das heisst auch, dass Kondaten perspektivisch stärker berücksichtigt werden können und ich denke Last but not least eine Digitalisierung entlang vom ganzen Patientenpfad also mit der Prävention Versorgung Nachsorge über alle Institutionen hinweg und über alle Player hinweg.
00:18:39: Ich glaube das wäre so ein bisschen Der Traum-Zustand, Fabian hat es auch angesprochen.
00:18:44: Zwicka schafft zum Beispiel mit Kampassana zusammen.
00:18:47: Wenn man hier so eine ähnliche Plattform für die ganze Schweiz hätte, das wäre ein absoluter Gamechanger!
00:18:53: Der Traumszustand mit diesem Gamechangers heisst aber auch entsprechende Kostenreduktionen oder dass wir effizienter und vor allem auch effektiver miteinander arbeiten.
00:19:05: Ich glaube, die blanke Wahrheit zum Thema Kosten ist das Gesundheitssystem volkswirtschaftlich gesehen nicht günstiger werden.
00:19:12: Und was wir hier erreichen können, ist höchstwahrscheinlich eine Dämpfung des Kostenanstiegs.
00:19:17: Nur um die Erwartungshaltungen da zentral zu halten.
00:19:20: Ich glaube aber wirklich daran und das hat Matthias gerade wunderbar ausgeführt dass diese value-based healthcare Ansätze uns enorm weiterbringen in der Richtung wenn wir mit managed care ansetzen physische Konsultationen die nicht nötig sind reduzieren zum Beispiel bei der Behandlung von chronischen Patientinnen und Patienten digitalen Mitteln in ihrem Alltag begleiten und dann die Menge an physischen Interventionen oder Konsultationen entsprechend reduzieren.
00:19:47: Das hat natürlich einen direkten Einfluss auf diese Kostenentwicklung.
00:19:50: Da stecken jede Menge Chancen im System, die wir mit der Digitalisierung gemeinsam heben können... Aber du
00:19:56: sagst es gerade nicht darum was macht für ein Patient?
00:19:58: Für eine Patientin wirklich Sinn!
00:20:01: Also diese Frage wird Beantwortet, die wir früher beantworten haben oder bisher beantwortet haben.
00:20:07: Es ist immer eine physische Konsultation vor zwanzig Minuten.
00:20:11: Da gibt es effizientere Modelle, weil sie mehr Sinn machen
00:20:14: können.
00:20:15: Ja natürlich!
00:20:15: Stellt dir vor, du hast eine chronische Krankheit, weil der Diabetes ist und wirst jetzt einmal alle zwei Monate aufgeboten.
00:20:21: Du musst physisch vor Ort zu deinem Arzt, seiner Ärztin kommen.
00:20:24: Die schaut dir in die Augen und fragt dich Stefan gehts dir gut?
00:20:27: Du sagst ja und gehst wieder heim.
00:20:29: Der Mehrwert von dieser Konsultation ist relativ gering Unteraufwand entsprechend groß, das hättest du über einen digital unterstützten Fragebogen auch mitgeben können.
00:20:39: Dann bietet man dich dann auf wenn es dir eben nicht mehr so gut geht.
00:20:42: Wenn's ein Grund gibt und wenn du wirklich Hilfe aus dem System benötigst und die dann auch bekommst.
00:20:49: Jetzt ist das ja.
00:20:50: aber Fabio nicht jedem Warnsach, dass man sagt, ich habe mich an digitalen Fragen gebogen über die ich ausfülle.
00:20:55: Digitalisierung ist vielleicht nicht meine Sicht und ich bin schwer oder bei einem Alter, der mich schwert tut.
00:21:00: damit muss alles digital passieren.
00:21:02: Ist es wirklich so, dass Patienten ihnen Patienten
00:21:05: wollen?
00:21:05: Das ist alter angesprochen, gell?
00:21:06: Also unterschätzt nicht unsere seniorer Generation, die ist digital erstaunlich fit, aber du hast natürlich recht!
00:21:12: Es muss eine Wahlfreiheit bestehen.
00:21:13: Jemand, der nach wie vor die regelmäßige physische Konsultation schätzt soll dir auch nach wie Vor wahrnehmen können?
00:21:19: Ich bin überzeugt davon dass der digitale Weg den meisten Patientinnen und Patienten gerade in einer chroniker Situation mehr Lebensqualität bietet.
00:21:27: aber es gibt sicher Fälle auf wo die Hypothese nicht zutrifft und für die muss auch die physische konsultation der klassische weg offen bleiben.
00:21:34: Ein Stichwort, das im Rahmen der Digitalisierung immer wiederfällt.
00:21:37: Das sind die sogenannten Tarifentwicklungen.
00:21:39: Du hast gesagt, das Gesundheitssystem wird grundsätzlich in den Türen.
00:21:44: Das kennen wir so und müssen schauen, dass man trotzdem effizient bleibt.
00:21:47: Es gab eine Umstellung von Tharmade auf Thardoc beispielsweise.
00:21:50: Sie war sehr komplex, sie war aber nicht sehr kosteteffizient.
00:21:54: Was bedeutet die Digitalisierung für genau sötige Umstellungen?
00:21:58: Ich glaube schlussendlich die Digitalisierung muss ja ... weiter von Stadt zu gehen.
00:22:04: Die ist ja nie abgeschlossen oder das ist quasi eine Story, die uns noch lange wird begleiten und ich würde fragen wie folgt gerne beantworten also für uns ist wir haben es auch müssen anwenden oder umsetzen die ganze Tartag-Einführung Das war wirklich auch bei uns recht Herausforderung.
00:22:23: Wir haben es dann auch geschafft.
00:22:25: wir sind jetzt noch der Nachschustierungen.
00:22:29: In Zukunft, wenn wir jetzt noch mehr digitalisieren wollen in diesem Tarifsystem, dass die neue Tarife und Tarifveränderungen künftig auf parametrierbar abbildet werden können.
00:22:41: Und dass die Anpassungen zum Teil hochautomatisch oder auch allfalls durch KI weiter optimiert werden könnten.
00:22:49: Ich glaube mit der Digitalisierung schaffen wir auch eine strukturierte Daten als Fundament für solche Systeme
00:22:56: D.h.,
00:22:57: alles, was dokumentiert wird in diesem System hilft auch bei der Godierung und ebenfalls dann auch bei weiteren Tarifumstellungen in Zukunft.
00:23:07: Und ich glaube, was ganz wichtig ist – und wir haben schlussendlich am Kindespital nur ein paar Monate Zeit gehabt, um das System schlossendlich auch anzustellen – mit der Digitalisierung sollte man auch in den Zukunft die Möglichkeit haben wirklich bei solchen Umstellungen simulieren können.
00:23:26: Das heisst, wie sehen die Tarifstrukturen heute aus?
00:23:29: Wie sehen sie mit dem neuen Tarifsystem aus und was bedeutet das auch für den ganzen Rechnungsprozess für einen Leistungserbringer aber selbstständlich auch für diese Versicherer.
00:23:39: Und auch hier ist natürlich kein in allen Munden und ich glaube so könnte man tatsächlich auch der ganze Aufwand, das wir haben müssen bewältigen und es gilt dafür zu gehen oder dass wir Tarifumstellungen in Zukunft einfacher
00:23:56: und effizienter Räuchern gestalten.
00:23:57: Das heisst, wenn man weiss was für Daten von Handel sind, sieht man auch in der Was-mögliche Effekt sind und was die Ausprägungen nachher sind, wenn eine Veränderung tatsächlich
00:24:08: durchführt?
00:24:08: Absolut!
00:24:10: Und jetzt hast du KI angesprochen, das ist ein kontroverses Thema in der Gesellschaft.
00:24:15: Einfach zum klaren Verständnis.
00:24:16: Du redest nicht von der KI, die haluziniert und macht und tut, sondern du redest für den KI, der ganz grossen Datenmengen analysiert.
00:24:25: So kann Simulation machen, wo aber auch sehr eng mitbegleitet werden.
00:24:30: Absolut, genau so.
00:24:31: Ich denke Keu ist wirklich auch eine Effizienz-Boost wenn man es richtig einsetzen tut und selbstständlich.
00:24:37: auch hier gibt es gewisse Rahmenbedingungen die wir entsprechend einhalten müssen.
00:24:41: Ich glaube tatsächlich, das ist ein Umfeld, der sich sehr rasch weiterentwickeln wird.
00:24:46: Wir haben mit einigen Firmen ein Gerät, die so Leistungstools machen wollen.
00:24:50: Auch diese versuchen überall, ihre Routinen und Software zu implementieren, damit es dann auch um einen grösseren Effizienz-Boost kommt, wenn man die Software auch nutzt.
00:25:02: Apropos Daten, ich habe ein paar Daten dabei, die analog erhoben wurden sind.
00:25:06: Und zwar Swiss eHealth-Barameter, im letzten Jahr GFS Bern knapp zwei Tausend Einwohnerinnen und Einwohnern der Schweiz befragt was sie dann grundsätzlich von digitalen Gesundheitslösungen haltet und es hat sich gezeigt dass Mehrheit in digitalen gesundheitslösischen Chancen ist zum Zugang Effizienz und Qualität der Versorgung zu verbessern.
00:25:30: Aber ein bestehender Ausprägte Bedenken beim Datenschutz und bei der potentiellen Entfremdung durch zu viel Technik, das war die Formulierung, die potenzielle Entfrämdung, durch zu viele Techniken.
00:25:41: Was sagen Sie dazu den erhobenen Resultaten?
00:25:45: ohne Karri Fabian?
00:25:46: Ich bin ja froh, dass wir die ONI-KI erhoben haben.
00:25:48: Da haben wir ein halbwegs belastbares Bild direkt aus der Meditex-Sellschaft herbekommen!
00:25:53: Ich glaube also das mich zwei Dinge hier besonders angesprochen haben.
00:25:57: Das erste ist diese Chancenorientierung.
00:25:59: Also da steckt genau das drin was wir mit unseren Managed Care Modellen, mit Value Based Healthcare und so weiter entwickeln wollen und beobachten.
00:26:06: Und auf der anderen Seite steckt diese Zurückhaltung dieser Respekt vor der Entfremdung durch Technologie drinnen.
00:26:14: Das ist jetzt genau das Dilemma wo im Gesundheitswesen bewegen.
00:26:17: Es geht immer um den Mensch, es ist kein Entertainmentangebot wo ich mir, weiß nicht digital Filmchen streamen oder ähnliche sondern es geht um unsere Gesundheit.
00:26:26: das ist letztlich immer etwas im echten Leben und nicht in virtuellen.
00:26:31: Und genau diese Brücke zu schlagen das Bedarf Erklärung das bedarf aber auch ein Erleben der einzelnen Menschen dass ihnen und wie ihnen die Digitalisierung da unterstützend helfen kann.
00:26:42: Es geht nicht darum zu ersetzen, es geht nicht daran den Ärzten oder den Arzt nicht mehr zugänglich zu machen sondern es geht darum den Zugang zum Gesundheitswesen so zu gestalten das sich der Nutzen für mich maximiert.
00:26:54: und dazu gehört auch gehört zu werden vom leichtungsverbringenden vom Gesundheitspersonal vom Gesundheitswesen wenn das in Bedürfnis ist.
00:27:02: Und die Balance auszugestalten ist glaube ich die große Aufgabe der digitalen Transformation im Gesundheitswesin.
00:27:08: Ich habe viele Freunde und Bekannte, die im Gesundheitswesen arbeiten.
00:27:10: Und sie sagen mir, je digitaler, je effizienter unsere Prozesse werden umso mehr Zeit haben wir effektiv beim Patient zu sein.
00:27:18: Also Digitalisierung als eigentlich ein Veto führt Menschlichkeit für die Näherchen zum Menschen.
00:27:24: Wie sehe
00:27:26: ich das?
00:27:26: Stefan, das ist absolut auch bei uns der Case.
00:27:29: Wir haben im Kinderspital im Punkt der Digitalisierung nach wie vor ein sehr grosses Aufholpotenzial.
00:27:35: Ich denke, wenn ich zurückkomme auf die Umfrage und wo du einleitend die Frage gestellt hast – es ist sicher einmal gut, dass positive Grundhaltung aus dieser Umfrage herauskommt.
00:27:46: Das heißt, das Potenzial ist erkannt für Effizienz- und Qualität.
00:27:50: Bis jetzt sind wir nur immer um Effizience geredet oder?
00:27:52: Ich glaube, es geht auch um Qualität.
00:27:55: Denken auch Datenschutz-Bedenken sind legitim.
00:27:58: Das heisst, Vertrauen in die ganze Digitalisierung... ist eine Grundvoraussetzung für die digitale Transformation.
00:28:06: Und das hat Fabian eben auch schon gesagt, oder Technologie darf Beziehung nicht ersetzen.
00:28:11: D.h.,
00:28:12: wir haben immer noch die menschliche Komponenten und sie wird es immer geben.
00:28:15: Wir müssen schauen, dass der Mensch, der interagiert mit diesem System wirklich einen hohen Akzeptanz hat mit dem System zu arbeiten.
00:28:22: Das holt man hauptsächlich mit den Usability aus.
00:28:25: Das heisst ein System, welches einfach anwendbar sind, einfach handhabbar sind.
00:28:29: Die werden mehr genutzt.
00:28:32: Glauben auch, was ganz wichtig ist und das ist dann auch wieder quasi so ein bisschen Druckkoppelung ins EGD.
00:28:39: Ist Transparenz schafft Akzeptanz?
00:28:42: Die Menschen müssen verstehen, was mit ihren Daten passiert.
00:28:46: Und ich gehe davon aus, dass die Partizipation der ganzen Bevölkerung das ist matchentscheidend.
00:28:52: also wenn sie das Volk mitmacht einfach nutzen, dann entsteht automatisch mehr Wert und so wird ein System auch wirklich fliegen
00:29:03: können.
00:29:04: Mattis, jetzt möchte ich dir gleich noch schnell auf den Zahnfühlen.
00:29:06: konkret werden mit diesen fachsimplen Was ganz genau geschehete ICT-Technische Cyber Security Technische das Gesundheitsdaten der Patientinnen und Patienten immer wirklich sicher sind?
00:29:19: Was für konkrete Massnahmen gibt es bei euch?
00:29:22: Also Stefan... Das Thema Datenschutz nehmen wir wirklich am Kindspital sehr ernst und halten uns auch die Vorgaben und Richtlinien des Datenschutzes.
00:29:31: Für mich oder für uns sind folgende Punkte extrem wichtig.
00:29:34: Wir haben eine mehrstufige Sicherheitsarchitektur mit Netzwerksegmentierung, Verschlüsselung, Zero Trust Ansätze – also sehr technologisch.
00:29:43: Dann haben wir sehr strenge Zugriffskontrollen, die rollenbasiert sind und protokolliert werden.
00:29:49: Wir machen auch regelmässige Penetration Tests und Audits.
00:29:52: Ich glaube, das ist auch ganz wichtig, dass man den Blick von aussen mitnimmt und schaut, ob wir irgendwo noch ein Loch in der ganzen Verteidigungsschematik kennen.
00:30:02: Und schlussendlich was für uns auch immer ganz wichtig ist, ist die Sensibilisierung der Mitarbeitenden.
00:30:08: Weil die Cyber Security per se beginnt eigentlich beim Mensch oder beim Mitarbeiterin selber und ich glaube, es ist ganz wichtig dass man dort Kolleginnen und Kollegen mitnimmt.
00:30:18: Und schlussendlich denke ich, ist die ganze Cybersecurity ganz wichtig.
00:30:23: Dass wir dort auch klare Governance und Compliance-Strukturen haben.
00:30:27: Ich glaube, wenn ich Fabian kennenlehre in den letzten paar Jahren bei das WIGA, dann haben ihr wahrscheinlich ähnliche Ansätze mit mir am Kindespital.
00:30:37: Matthias, Datenschutz ist immens wichtig.
00:30:40: Es braucht Aufklärung und Transparenz.
00:30:44: Fabian, wie sieht es aus Sicht der Svigausaufsicherung?
00:30:48: Wie können die Daten der Patientinnen und Patienten bestmöglich schützen?
00:30:53: Die Schützenswertestendaten werden heute auch vom Gesetz geschützt wie keine anderen, die wir als Individuum haben, völlig zu Recht.
00:31:02: Was müssen wir dafür tun?
00:31:04: ein mehrstufiges System, das uns hilft hier Checks and Balances anzuwenden.
00:31:09: Die einmal intern in so einer Organisation wie der SWEAKER die Verwendung der Daten unabhängig von den Regeln zur Verwendungen der Daten hält.
00:31:17: Es gibt einen Datenschützer bei uns bei der SWEEAKER, der den einzigen Fokus darauf legt dass wir mit diesen schützenswerten Daten unserer Kundinnen und Kunden richtig umgehen und alles tun damit ihr entsprechend sicher sind.
00:31:30: Jetzt ist das immer noch innerhalb einer Firma, einer Organisation.
00:31:33: Jetzt gehen wir noch einen Schritt nach draußen.
00:31:35: da gibt es unsere kantonalen und eidgenössischen Datenschützer die uns Vorgaben machen und die uns helfen, hier die richtigen Maßstäbe anzulegen.
00:31:42: Aber sie sind auch nicht alleine.
00:31:44: neben den Datenschützerinnen und Datenschützen auf Kantonaler- und eidgenössischer Ebene gibt es noch die Regulatoren wie SPHG also das Bundesamt für Gesundheit oder und auch die FINMA, die dann zu spezifischen Aspekten wie zum Beispiel der Cybersicherheit im Umgang mit Datenmaßstäben anlegen und uns begleiten.
00:32:02: Und wenn ich begleite sage meine ich durchaus auch Vorgabe geben was das Minimum an Schutzniveau ist, dass wir anlegen.
00:32:09: Und ich glaube diese vielen Player die alle den Fokus ganz stark darauf legen, dass sie diese schützenswerten Daten auch geschützt halten und sich gleichzeitig zugänglich machen und nützlich halten in den Fallen wo das zu einem effizienten System beiträgt und hilft gemeinsam den digitalen Wandel voranzubringen im Gesundheitswesen dieses Spiel auszubalancieren Das ist die Basis für den Erfolg oder fürs richtige Schutzlevel-Schutz Niveau unserer Gesundheitsdaten.
00:32:37: Wunderbar formuliert, Fabian!
00:32:38: Man versteht, es gibt ganz viele Player, die sich eben auch um den Datenschutz kümmern, wo miteinander im Diskurs einen kritischen Diskurs stehen und diesen Diskurs darf man auch auf Verlegung über den Patientinnen und Patienten verstehen, dass das Diskurs kritisch geführt wird und dass dem Sinn von allen Stakeholders vor allem ... mit dem Fokus auf uns Patientinnen und Patienten geführt wird.
00:33:01: Ich möchte zum Schluss gerne mit einer kleinen Fiktion arbeiten, wie ist denn das jetzt?
00:33:06: Wenn wir sagen würden, die Digitalisierung gibt es gar nicht mehr.
00:33:09: Wir verzichten auf alles in diesen Digitalisierungsprozessen.
00:33:13: In was für eine Welt landen wir da?
00:33:15: Was verpassen wir hier vielleicht auch?
00:33:17: Ich glaube ... Das habe ich einleitend schon gesagt.
00:33:20: Die Digitalisierung ist das Never Gonna Be Be Finished.
00:33:24: Es läuft öfter weiter.
00:33:26: Und wenn man quasi den Fokus und die Prioritäten nicht kontinuierlich auf die Digitalisierung haben, dann werden wir nicht effizient sein können in Zukunft oder nicht so.
00:33:41: Das heisst für uns wird das sofort wieder ein Rückschritt bedeuten, denn Entwicklungen gehen ja weiter.
00:33:46: Es gibt neue Applikationen, neue Plattformen.
00:33:50: Die, die wir heute im Kindespital haben oder auch bei SWIGA.
00:33:53: Sie haben ein Lebenszeug gelöst und müssen dann auch ersetzt werden.
00:33:56: Den Pfad eigentlich auch schon Digitalisierung an im Kern.
00:34:00: Und wenn man da nicht kontinuierlich quasi die Plattform als Schuh halten tut, dann ist es automatisch ... Mediebrüche, manuelle Prozesse und Doppeluntersuchungen, die alle Falsen bleiben.
00:34:13: Das würde das ganze System weiter vertören.
00:34:17: Wenn wir den Stecker ziehen dürfen, sagen wir, dass wir nichts mehr machen möchten.
00:34:22: Das wäre sofort eine Mehrbelastung für Fachpersonen führen, wo wir das Ziel mit der Digitalisierung haben, möglichst viel Atmenaufwand reduzieren zu können, damit sie mehr Zeit beim Patient haben.
00:34:36: Wenn wir dort mit der Digitalisierung reduzieren oder das auch istieren, dann wird natürlich den ganzen Teil mit dem Fachreftemangel noch eins zusätzlich verschärfen.
00:34:48: Und man hat eine eindeutige verpasste Chance für Qualität und Prävention.
00:34:52: Ich glaube es ist ganz wichtig, wenn wir in Zukunft schauen, dass es ganz wichtig sein wird, dass wir mit der Daten genau dort die personalisierte Medizin weiter unterstützen können.
00:35:02: Es geht um Mehmet, also es eben nur darum, dass wir Daten und Datum in zugänglich sind.
00:35:07: Das geht im Schluss um Gesundheit, das geht um Volkswirtschaft und das geht auch um Patientinnen und Patienten, Fabian.
00:35:14: Absolut.
00:35:15: Stefan, ich habe gerade Kurzbild darüber nachgedacht.
00:35:17: wenn wir uns dieses Szenario zeichnen ob wir überhaupt in die Vergangenheit schauen aus Perspektive von Staaten die ihre Gesundheitswesen erfolgreich digitalisiert haben sind wir heute hier in der Schweiz näher an dieser Dystopdie als anderen digitalen Zukunft.
00:35:31: also wenn Skandinavischen Länder, wenn du dort die Frage stellst, dann wäre die Beschreibung wahrscheinlich näher an unserem heutigen Zustand, digitalen Zustand des Gesundheitswesens in der Schweiz als an dem was wir jetzt hier aus unserer kleinen Blase in der schweiz vielleicht wahrnehmen.
00:35:45: Das heißt ich glaube, wenn wir mit uns gerne die frage stellen was würde passieren wenn wir stoppen?
00:35:50: oder darauf verzichten, wo würde das hingehen?
00:35:53: Sondern welchen Nutzen geben wir auf?
00:35:55: Welche Chancen geben wir auch?
00:35:57: Und ich glaube, dass hat Matthias wunderbar zusammengefasst.
00:35:59: Wir fokussieren mit der digitalen Transformation des Gesundheitswesens auf eine effiziente und qualitätsbasierte – in erster Linie – Qualitäts- basierte Gesundheitsversorgung.
00:36:09: Ich glaube, digitale Transformation im Gesundheitswesen steht dafür, Genießen und haben dürfen, dass wir stolz sein dürfen.
00:36:19: Dass wir das auch morgen noch sein
00:36:20: dürfen.".
00:36:22: Was verändert sich jetzt mit dem elektronischen Gesundheitsdossier?
00:36:26: Jetzt nicht für mich Anfangsvierzig, sondern für jemanden, der vielleicht heute geboren wird – wenn man Jahre oder zwei Jahre geboren werden kann!
00:36:33: Dass man doch bei diesen zukommensvorstelligen Symphabien.
00:36:36: Also für jemand, der heute geboren wird und ein Gesundheitsdossier mit auf die Lebensreise bekommt, wird sich vor allem eine unglaubliche Transparenz durch das Leben ziehen.
00:36:47: Ich glaube wenn ich einen Arzt, ne Ärztin wechseln von weiß nicht von einem Augenarzt zum anderen man betragen hier fast alle Brille.
00:36:53: dann wird die Frage wie hat sich deine Diopterienzahl verändert?
00:36:56: Deine Sehschärfe verändert.
00:36:58: Die wird nicht mehr ein Bauchgefühl sein.
00:37:00: Vor zehn Jahren hat es einen Sprung gemacht sondern wir würden in die Daten schauen können genau sehen Mit der Kurzsichtigkeit, dass es aufgetreten ist.
00:37:11: Dann ließ relativ stabil und dann kam wieder ein kleiner Sprung.
00:37:14: Da kann die Ärzte in der Arzt etwas ganz anderes ableiten als aus meinem eigenen individuellen Bauchgefühl.
00:37:20: Das ist eine Transparenzchance, die wir alle in Zukunft uns erschließen werden.
00:37:25: Meine Krankengeschichte ist noch vorhandgeschrieben von meinem Hausarzt.
00:37:29: Entsprechend sehe ich die Vorteile, was da digital alles passieren kann im Sinn der Patientin und dem Patienten.
00:37:36: Ich nehme mit aus unserem Gespräch Digitalisierung ein Durprozess.
00:37:41: Man gehört vom Matthias Breiner vorher.
00:37:43: Digitalisierung ist nicht etwas, das einfach einmal abgeschlossen ist.
00:37:46: Digitalisierung ist etwas, was im Sinne des Patienten stattfindet aber auch im Sinn der Schnittstellen innerhalb des Gesundheitswesens.
00:37:55: Und ein Mittel
00:37:57: ist zum
00:37:58: Herbewerten vom Fachkräftemangel, das wir haben.
00:38:01: Es ist eine Entlastung von Ärztinnen und Ärzten für die Pflegefachkräfte im Gesundheitssystem und führt sogar dazu, dass man als Patient vielleicht mehr menschlicher Kontakt hat als weniger, weil auch ÄrztInnen und Älste etwas weniger mit Bürokratie und analoger Prozesse zu tun haben.
00:38:20: für uns alle.
00:38:21: Ich danke ganz herzlich fürs mit der Biese.
00:38:23: Mattias Brina, CIO von Kinder-Spital Zürich.
00:38:25: Danke, dass du da warst!
00:38:26: Danke Stefan, dass ich an dieser Stelle nennen
00:38:28: darf.
00:38:29: Und ein großes Dankeschön Fabian Ringwald, CIO bei SWEAKA.
00:38:32: Merci a dir!
00:38:32: Merci Stefan!
00:38:34: Und Ihnen und euch danke vielmals fürs Zulassen für das Biese in dieser Folge des WECA Talks.
00:38:38: Mein Name ist Stefan Lendi.
00:38:39: Bis zum nächsten Mal.
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