Körperbild und Selbstakzeptanz: Wohlfühlen trotz Vergleichen

Shownotes

Der Wechsel in die warme Jahreszeit mit Besuchen in der Badi, leichter Kleidung und mehr Sichtbarkeit des eigenen Körpers kann innere Unsicherheiten verstärken. Wie kann man zu einem freundlicheren, realistischeren Blick auf den eigenen Körper finden und dem Erwartungsdruck gelassener begegnen? Über die Entstehung unseres Körperbilds und Wege zu mehr Selbstakzeptanz diskutieren Birgit Schmid, leitende Psychologin und Psychotherapeutin bei santé24, und Jennifer Heinstadt, Spitzenhandballerin.

21 Minuten für mehr Lebensqualität

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00:00:01: Es gibt Menschen, die mit zwanzig

00:00:02: unglücklich sind über ihren

00:00:03: Körper.

00:00:04: Und es gibt Menschen mit siebenzig sagen zu «Ach hätte ich doch meinen

00:00:07: Körper von damals mitgeschätzt».

00:00:09: Es ist Sommer und viele Menschen sind gerade jetzt etwas mehr unter Druck!

00:00:13: Es ist mehr vom eigenen Körper sichtbar, das bringt Vergleich und Unsicherheit mit sich.

00:00:17: Und manchmal auch das Gefühl, dass man nicht ganz genügt.

00:00:20: In dieser Folge von SWICA Talks schauen wir ein Thema Body Image genauer an.

00:00:25: Wir reden darüber, wo unser Körperbild kommt.

00:00:28: Wir sprechen darüber, warum wir uns mit anderen vergleichen.

00:00:31: Ganz wichtig zeigen wir auf, wie wir entspannter und freundlicher mit unserem Körper umgehen können.

00:00:36: Bei mir ist heute Jennifer Heinstadt.

00:00:38: Sie ist Handballerin auf Spitzen-Niveau und hat mehrere Jahre in der Höchstschweizer Liga gespielt, sie war auch international im Einsatz.

00:00:45: Sie arbeitet im Betrieblichen Gesundheitsmanagement bei Svika.

00:00:48: Hier bei mir ist auch Birgit Schmid.

00:00:50: Sie leitet eine Psychologin- und Psychotherapeutin Besson T-Vierzehnzig.

00:00:55: Herzlich willkommen!

00:00:56: Danke für die Einladung!

00:00:58: Jetzt viel freut sich ja auf der Sommer.

00:01:01: Es ist auch so schön und warm, aber bei anderen lösen die Sommermöhnen auch sehr viel Druck aus, wenn man mehr vom Körper sieht.

00:01:08: So welchen gehören ihr mit Freude für den Sommer oder auch den Druck?

00:01:12: Also wenn ich anfangen darf... Es ist beides.

00:01:16: Man freut sich auf der Sommer, man kann endlich mal wieder das Badkleid anlegen und es hat wieder Luft und Ärm bekommen.

00:01:25: und anbei und gleichzeitig guckt man sich im Spiegel an.

00:01:29: Mein Gott!

00:01:30: Man hat ein paar Kilo über den Winter zugenommen.

00:01:32: die müssen natürlich wieder runter.

00:01:34: Das ist normal weil wir uns alle betrachtet und mir auch in unserer Gesellschaft leben wo der Körper auch als Image Symbol dient.

00:01:44: Wie ist das mit dir, Jennifer?

00:01:46: Ähnlich wie es gerade Birgit auch schon geschildert hat.

00:01:49: Wenn ich auch so vergleich zu früher oder noch vor ein paar Jahren und jetzt ist es schon... Ich glaube, wir haben früher noch mehr Gedanken gemacht darum oder war noch kritischer im Gegensatz zu jetzt wo ich mich mehr ebenso wie Birgitt gesagt habe.

00:02:00: Freue auf den Sommer, auf die Party.

00:02:03: Wie

00:02:03: geht durchsetzt gesagt, dass er sich nochmal... Aber warum beschäftigt ihr euch den Körper so fest?

00:02:09: Ich denke, das hat ganz unterschiedliche Gründe.

00:02:12: Wenn wir jetzt mal für Erwachsene leben können wir uns nicht ganz frei machen von einem Bild von dem was in Social Media im Fernseher oder auch unter Freunden und Freundeskreis dargestellt wird dass mir vom Idealbild vom Körper ausgönnt.

00:02:30: Und ich denke es ist für Erwachsenen auch gar nicht so schlimm, weil für Erwachsene die haben genügend kognitive Fähigkeiten.

00:02:38: Das sieht das auch weder gut innen.

00:02:41: Licht oder gut in einer Situation rücken können, wo sie sagen ja das bin ich und das Idealbild.

00:02:47: Und die können auch gut das Miteinander vergleichen.

00:02:50: Schwieriger wird es eher für Jugendliche weil diese kognitive Fähigkeiten noch nicht haben.

00:02:55: also da ist Gehirn noch gar nicht so ausgereift.

00:02:58: Da werden Informationen schnell oder viel schneller emotional verarbeitet und Das ist das Problem dass dann Jugendliche auch emotional auf sage ich meine dies zwischen dem Idealbild und dem vermeintlich wahrgenommenen Bild des Koppers reagiert.

00:03:18: Wir startet jetzt gerade mit einer Umfrage, lassen wir etwas um, was die Leute auf der Strasse so meinen und zwar in welchen Situationen sie ihren Körper mit anderen vergleichen?

00:03:27: Das sind Antworten.

00:03:29: Ich glaube nie biständig den Memo, also ganz blöd im Alltag.

00:03:35: Du bist am See, gehst in die Badee ... Dann siehst du alle in den Badhausen und selbst auch in der Badhausin.

00:03:41: Ich vergleich mein Körper

00:03:43: meistens im Sport,

00:03:46: weil man dort sieht wie sehr ein Mensch sich achtet.

00:03:49: Ja natürlich so

00:03:49: die Party

00:03:50: oben ohne oder so als Mann.

00:03:53: So ist es mein Ding.

00:03:55: Ich würde sagen dann bin ich mich vielleicht etwas freizügig angelegt?

00:03:59: Zum Beispiel gehe ich

00:04:00: zu Jim

00:04:01: Vergleichung meint

00:04:03: Kaffee mit anderen Menschen.

00:04:05: Ich denke, das hat die Tagesform oder der Tageslaune zu tun.

00:04:09: Es gibt vielleicht die Ärzte, wo man

00:04:11: selbstkritischer ist und

00:04:15: denkt ja, die sieht jetzt gut aus und ich lasse ein Büchchen hier und so.

00:04:20: Jennifer, wie ist das bei dir als Sportlerin?

00:04:23: Wenn du vorhin gehört hast, dass es beim Sport ein Thema ist.

00:04:26: Hast du deinen Körper für das, was er jetzt am liebsten hat?

00:04:30: Ist da mehr eine Bewunderung herum oder kannst du ihn auch kritisieren?

00:04:34: Ich würde sagen beides.

00:04:35: Für mich gehört beides dazu.

00:04:37: Ich sehe den Körper sicherer und meinen Körper als Hebel für die Performance.

00:04:41: Dass er leistet kann im Alltag aber auch sicher beim Sport.

00:04:45: Das sind sicher immer ein gewisser Vergleichsfaktor dabei.

00:04:48: Vergleichs häufiger nicht im Sport auf dem Aussehen, sondern mehr auf der Performance.

00:04:54: Also wenn man ja auch andere Sportlerinnen in anderen Bereichen anschaut... Man braucht ganz andere irgendwie Voraussetzungen oder körperliche Stärke für verschiedene Sportarten.

00:05:04: Und deswegen finde ich es schwierig zu partialisieren, der Körper ist der sportliche Körper oder so sieht ein sportlicher Körper aus sondern der Körper braucht in den Situationen eben die Muskeln oder die Fähigkeit für die Anforderung, wann immer in ihnen geleistet werden.

00:05:20: Also es war sicher auch im Prozess, aber diesen Weg hin zu ja ich vergleichs nicht immer nur am Aussehen.

00:05:25: So wie der Körper aussieht weil jeder hat unterschiedliche Genetik, unterschiedlicher Körperbau, Knochenbau da kann man gar nicht wirklich so vergleichen sondern mehr auf Dolls drauf sein.

00:05:35: eben was leistet dein Körper jeden Tag?

00:05:37: Im Sport aber natürlich auch im Alltag und ich glaube den Fokus irgendwie hinzubekommen oder die zur Verschiebung Ja, für mich mega wichtig.

00:05:45: Und das klingt dir, dass es so zu unterscheiden und so im Alltag?

00:05:49: Hey mal mehr, mal weniger, mal immer schlechter, mal besser!

00:05:52: Ich glaube im Alltag tue ich mir manchmal schwieriger als noch im Sport eben wie wir jetzt auch in der Straßenumfrage gehört haben oder... Wir haben jetzt im Saumal in der Body.

00:06:01: Es ist für mich fast irgendwie entspannter als auf Social Media, weil auf Social media eben alles im perfekten Licht und in der perfekte Position.

00:06:09: Das ist eine Momentaufnahme.

00:06:11: Es geht ums Aussehen, wie es dargestellt ist in der body.

00:06:15: Ist für mich immer ein bisschen Realitätscheck eigentlich.

00:06:18: Hey, es sieht nicht alles aus wie auf Social Media.

00:06:20: Jeder Körper ist gut zu weh.

00:06:21: Es haben nicht alle eben den perfekten Körper.

00:06:24: Deswegen ist manchmal für mich gut in die Party zu gehen und da mal wieder den Realitätscheck

00:06:29: zu haben.

00:06:30: Ja, wenn man pausiert auch nicht immer gleich im Alter.

00:06:32: Man steht nicht immer so hier wie man sitzt sondern wenn man dann so die Schulter hangen lässt und so sehen wir ja alle gleich aus.

00:06:38: Hast du einmal gedacht mein Körper muss jetzt funktionieren aber ich mag ihn gerade nicht?

00:06:44: Ja!

00:06:45: Ich habe das Gefühl schon manchmal einfach Tages Laune oder auch bei uns fahren vielleicht auch zyklusabhängig.

00:06:52: Wie man sich in dem, wie man sich fühlt.

00:06:54: aber ich denke es wichtig ist das auch mal zu akzeptieren.

00:06:57: jetzt bin ich halt mal grad nicht zufrieden und das ist so weil ich finde auch immer vor allem als Sportler ist man dann immer in diesem ganzen Optimierung drin wenn wir immer besser werden man möchte stärker schneller.

00:07:09: Aber Ich denke es ist auch mal okay zu sagen Es ist gut wie's ist.

00:07:14: Mein Körper leistet so viel.

00:07:15: Wir können so stolz darauf sein, was er alles macht und ich glaube diese Selbstakzeptanz oder das auch mal bewusst wahrzunehmen, was eigentlich alles tagtäglich leistete finde ich es mega wichtig.

00:07:27: Jenny ist für dich dein Körper eher ein Werkzeug?

00:07:30: Oder ist es ausgesehen auch einen wichtigen Punkt?

00:07:33: Es speist wichtig für mich.

00:07:34: Ich würde sagen im Sport betrachte mein Körper eher als Werkzeug eben wie vorhin schon gesagt Leistungsfähigkeit, sicher auch eben Regeneration mich gut zu fühlen.

00:07:44: Mich auch jetzt im Match oder im Training wie Parade zu fühlten.

00:07:47: Genau und da finde ich eben das spielt für mich auch nicht immer wie das Aussehener-Roll.

00:07:51: Also wenn ich wie im Match bin, wenn ich im Sport bin in meiner Leidenschaft dann denke ich in wenigen Situationen daran, wie sieht mein Körper aus?

00:07:58: Vielleicht sehe ich es danach auf den Bildern oder sehe es, wenn irgendwas nicht richtig sitzt.

00:08:03: aber wenn ich momentan bin vergleiche ich mich nicht, schaue ich jetzt nicht meine Gegenspielerin an und denke Boah!

00:08:08: Sie hat jetzt eine super Figur.

00:08:10: Sondern da bin ich einfach froh, wenn meine Beine mein Körper das leisten, was ich in dem Moment brauche, wenn sie mir die Kraft geben zu rennen und zu springen.

00:08:18: Und meine Performance, meine Leistung im Moment abliefern zu können.

00:08:23: Ja absolut!

00:08:24: Woher kommt denn der Anspruch, dass man immer mehr gut aussieht?

00:08:28: oder man hat das Gefühl, man sollte gut aussehen?

00:08:32: Jenny hat schon gesagt, es sind viele Mal auch Bilder, die bei uns entstehen.

00:08:38: durch Fernseher, Social Media aber auch im familiären Kreis.

00:08:44: Also auf der Körper zu achten ist ein Stück weit auch wichtig geworden, auch bezogen auf diese ganze gesundsein Geschichte.

00:08:53: Wir haben ein Bild wie ein gesunder Körper aussehen muss und Jenny hat schon gesagt jeder Mensch ist anders.

00:09:01: Der Körperbau ist anders und von daher ist es häufig schwierig, dass bei uns Bilder entstehen durch eine soziale Entwicklung die mit der Realität häufig wenig bis gar nichts zu tun haben.

00:09:18: Wenn man zum Beispiel Social Media anschaut das sind ja Frauen oder auch Männer die dargestellt werden, die im Gute Licht auch retouchiert dargestellt wird Auch nur zum ganz kleinen Teil am Tag seht.

00:09:34: Also, wir wissen nicht wie die am Abend aussähern wenn sie kurz vor dem Bett geheher sind und einen strengen Tag gehabt haben Wenn man vielleicht auch... Nacht nicht so viel Schlaf abbekommen hat, jetzt bei dieser Wärme.

00:09:48: Wenn man Augeränder hat – das alles sehe ich mir nicht!

00:09:51: Wir sehen sie perfekt gestylt und das sind Bilder die sich bei uns einprägelt und nach denen wir uns ausrichtet.

00:10:00: Und dadurch entwickelt es sich ja eine Idee, dass wir unseren Körper wie ein Projekt sehen ein Projekt, das wir entwickeln müssen.

00:10:10: Wo wir daran arbeiten müssen und ich denke immer unser Körper ist eigentlich unser Freund.

00:10:16: Der trägt uns nicht nur in der Party im guter Style wo jeder denkt wow was für eine tolle Figur hat er oder diejenige sondern er trägt durch den ganzen Tag und ich finde diese Wertschätzung hat unser Körper auch verdient.

00:10:32: Ich glaube, es geht ja gar nicht mehr unbedingt um den gesunden Körper.

00:10:36: Sondern es geht auch um die Ästhetik.

00:10:38: Tudja habe ich schon vorher schon angesprochen.

00:10:40: Der Körperbau ist bei jedem völlig anders.

00:10:42: Also wir haben ja gar keine gleichen Voraussetzungen.

00:10:45: Ist dann aber trotzdem ein gesundes Körper.

00:10:47: Aber das Idealbild hat Social Media den Blick auf unseren Körpers wie noch mehr verändert.

00:10:54: Eigentlich gab es ja vorhin auch Hochglanzmagazine und so Sachen.

00:10:58: Hat das jetzt mit euch noch mehr gemacht?

00:11:00: Ich denke schon, weil früher in diese Hochglanzmagazin das waren zwei dimensionale Bilder.

00:11:06: Man hat sich gesehen und nicht gesehen wie sie sich bewegen, sondern das war eine Fotografie hier.

00:11:12: Und heute durch die Social Media spricht jemand zu uns der bewegt sich, er zeigt sich entsteht viel mehr Nähe.

00:11:21: Und ich möchte auch nochmal das Schwenk zu Kindern und Jugendlichen machen.

00:11:26: Für die ist es besonders wichtig, dass man auch andere Bilder vom Körper darstellt oder auch Eltern mit ihnen im Gespräch sind über den Körper – weil der verändert sich!

00:11:38: Also Kinder- und Jugendliche müssen sich auch mit dem auseinandersetzen Brüste wachsen und auch die äußere Geschlechtsorgane sich plötzlich ausbildet, verändert.

00:11:50: Auch hier ist ein großer Vergleich zwischen den Jugendlichen.

00:11:55: Und auch da ist ja jeder anders.

00:11:57: und deshalb finde ich ganz wichtig das Jugendliche Nicht nur der Vergleich in social media haben, wie das aussieht sondern dass auch Eltern mit ihnen im Gespräch sind und so Themen auch mit ihnen besprochen werden.

00:12:12: Also inwiefern dann?

00:12:13: Was würdest du jetzt sagen?

00:12:14: Weil es ist ja schwierig, gerade die Kinder zu identifikieren oder in dem Alter, die sich nicht so total offen sagen, Mami da hat sich etwas verändert, sondern man muss ja sowieso ein bisschen vordringen, dass überhaupt einen Dialogstopp findet.

00:12:27: Also ich denke, man kann viel auch erst mal mit Informationen oder mit Erklären anfangen.

00:12:32: Guck du bist jetzt so alt dein Körper wird sich verändern und das ist vollkommen okay!

00:12:38: Ich bin für dich da wenn du mich brauchst und ich glaube schon dass Eltern kennen ja ihre Kinder sehr gut.

00:12:47: Jedes Elternteil auch gut weiß, wie sie mit Jugendlichen in Gespräch sein soll.

00:12:53: Ohne dass sie intrusiv also übergriffig daherkommt.

00:12:58: und ich glaube auch das es durchaus legitim ist wenn sich Freundinnen drüber unterhaltet.

00:13:05: wir haben's vorher in der Straße Umfrag auch gehört.

00:13:08: Also Sie vergleichen sich eh Und da kann man doch einmal drauf Bezug nehmen, zum Beispiel im Podcast.

00:13:15: Hey ich habe gehört die vergleichen sich wenn man ins Gym geht immer der Körper.

00:13:20: wie geht denn das eigentlich bei dir?

00:13:21: Es interessiert mich einfach erzählen mir doch wenn du nicht magst ist für mich auch vollkommen okay Und ich glaube, da gibt es viele Anknüpfungspunkte oder auch Social Media.

00:13:33: Das wird ja immer wieder verteufelt.

00:13:35: aber Jugendliche schauen das und deshalb ist es auch wichtig dass wir als Eltern uns mit dem auseinandersetzen.

00:13:42: Schauen Sie doch einmal, was schaut ihr Jugendliche für Themen an und diskutieren sie doch mit dem Jugendliche drüber.

00:13:51: Und erkläre sie ja?

00:13:53: Sie ist jetzt besonders geschminkt!

00:13:55: Sie ist besonders immer Licht und wenn man dich so schminken würde komm wir machen das mal, wir probieren das mal.

00:14:02: Das ist ganz etwas anderes wie man dann auch gut im Kontakt ist und wie sage ich mal ein realeres Körperbild sich bei Jugendlichen auch entwickelt.

00:14:12: Ja.

00:14:14: Vielleicht, weil ich selbst eine Frau bin ... Ich habe immer das Gefühl, es sei mehr ein Frauen-Thema.

00:14:20: Vorher gaben wir Kürke und die Vergleich im Gym stattfindet.

00:14:24: Aber ich fühle mich natürlich der Männer, die sich aktiv mit ihrem Körperbild auseinandersetzen.

00:14:29: Alle anderen gehen nicht ins Gym wie auch alle Frauen.

00:14:32: Weisst du?

00:14:33: Ist das auch so ein grosses Thema bei Männern als bei Frauen?

00:14:37: Wenn ich in meiner Praxis sehe, ist das nach wie vor ein Frauethema oder überwiegend ein Frauetema.

00:14:44: Aber die Männer ziehen da deutlich nach.

00:14:47: Also wenn man ins Gym geht und mal guckt, wie viele Männer da sind, wie sie sich auch untereinander vergleichen ... Wenn ich das auch bei uns in meiner Familie sehe, mein Stiefsohn möchte hier gut aussehen.

00:15:01: Da geht man ins Gym und da wird darüber diskutiert.

00:15:05: Ich finde es auch okay!

00:15:07: Also der Körper glaube ich... Gewinnt auch eine andere Bedeutung.

00:15:11: und wenn wir jetzt so ein bisschen auf dieser negativen Ebene diskutieren, es hat auch vieles Positiv.

00:15:18: Der gesundheitliche Erspeckteint jetzt oder?

00:15:20: Ja

00:15:20: dass im Körper auch mehr Beachtung geschenkt wird also der muss nicht nur funktionieren und wenn er nicht funktioniert muss man ihn reparieren sondern dem wird auch Beachtungen geschenken und das bietet auch viele Chancen.

00:15:33: Das Schiff braucht manchmal in einer gesünderen Betrachtungsweise Vom Körper, wie ich schon gesagt habe als Freund oder Freundin.

00:15:42: Aber den Körper an sich zu betrachten finde ich eigentlich auch eine schöne Entwicklung.

00:15:47: Ja und eben das ist präventiv macht man ja schon mal etwas dafür die Muskeln aufbauen was sehr wichtig ist.

00:15:54: aber jetzt trotzdem noch mal hast du das Gefühl wir Frauen sind vielleicht strenger als Männer sind.

00:15:59: Zu unserem Körper

00:16:01: Ich glaube dass mir Frauen schneller in eine Situation kommt, wo wir unseren Körper mit anderen Frauen vergleichen.

00:16:10: Männer machen das eher oder Jungs... also wenn ich so die Entwicklung von den Kinder betrachte mache, dass Jungs eher im Vergleich mit Ich bin stärker und die machen Kämpfe und so.

00:16:23: Meidler sich häufig nur so sozialisieren, dass da sich frisiert wird, schön angelegt wird, dass der Körper durchaus für Meidlern manchmal oder für jugendliche Frauen einfach auch eine andere Bedeutung hat wie für Männer.

00:16:38: Und ich glaube, wenn man so ein bisschen im Gym guckt – da sind ja viele Männer im Grunde genommen die an den Geräten arbeiten – aber wenn man in die Kurse schaut mit Zumba- oder anderen Body Toning, dann sind mehr Frauen, die sozusagen auch der ganze Körper mehr im Blick haben!

00:16:59: Es ist ja sehr pauschal formuliert, das ist sicherlich nicht so.

00:17:02: Es gibt die eine oder andere aber ich glaube mir Frauen werden schneller in einer Situation gebracht indem ihr unseren Körper mit anderen vergleichtet.

00:17:12: Gibt es bei dir eigentlich Situationen?

00:17:14: Wo du jetzt bei dir denkst wenn du bist Sportlerin dein Körper ist sowieso wichtig für dich gibt's gleiche Situation und dann denkst du musst etwas optimieren.

00:17:25: Hast du das auch?

00:17:26: Ich denke an meinen Social Media Feed, wo irgendwo im Februar anfängt mit den dreißig

00:17:30: Tage

00:17:31: zum Beach-Body und allen Zeug.

00:17:32: Und dann findest du, ich könnte noch gut üben.

00:17:36: Also hast du auch noch das Gefühl ... Ah, ich müsste jetzt hier noch schnell ein bisschen oder

00:17:41: so.

00:17:42: Ja sicher!

00:17:43: Obwohl du eigentlich immer trainierst.

00:17:45: Ja, also wir haben nicht das ganze Jahr über Saison.

00:17:48: Wir haben auch Saisonpause nach der Saison-Pause schon immer ein bisschen.

00:17:52: Man muss erst mal wieder reinkommen und braucht auch wieder ein bisschen Zeit bis man sich wieder... auf dem Niveau fühlt, wo man auch zuvor war.

00:17:59: Deswegen ja es gibt sicher so Situationen wie du das gerade angesprochen hast eben mit dem Social Media Konsum.

00:18:04: ich finde wir haben jetzt viel schon noch die positiven aber eher auf den negativen Seiten fokussiert.

00:18:10: Ich beobachte eine sehr schöne Bewegung also mehr dazu hingeht auch wirklich zu zeigen was ist die Realität eigentlich?

00:18:19: bei meinen Accounts wo ich folge ist häufig irgendwie noch so dass man auch mal zeigt in der Situation Diese Videos habe ich nicht verwendet, weil ich mich da so und so gefühlt hab oder weil man da meine Cellulite, meine Dehnungstreifen gesehen hat.

00:18:31: Oder auch so Videos wie ja... Ich sehe jetzt gerade perfekt aus aber ich habe meine Lippen gefüllt, botoxinisch und so.

00:18:39: Die Bewegungen eben da auch aufmerksam zu machen finde ich total eine coole Bewegung!

00:18:42: Und deswegen habe ich auch in diesem ganzen Optimierungswahn für mich irgendwie einen Weg da gefunden, zum Beispiel so Accounts zu entfolgen.

00:18:52: Wo ich das Gefühl habe sie vermitteln mir kein gutes Bild Sie tun mir wie nicht gut und auch mehr vielleicht eben Sportlerinnen oder Influencerinnen zu folgen wo wir mehr meine Werte vertreten oder auch mehr meinem Körpertyp entsprechen.

00:19:06: dass sich auf was realistisches Schau nicht offiziell jemand mit mir Eichhainz Sechzig um jemand auch einst Achtzig mit schlanker Läuferfigur.

00:19:15: Das entspricht einfach nicht meinem Körper Typ Und ich habe das Gefühl, dass hat einen gesünderen Umgang bei mir gefördert mit dem Thema.

00:19:23: Dass man in den Social Media vielleicht auch etwas aufräumt und schaut, was du denkst.

00:19:27: So die Instagram-Versus-Reality-Geschichte.

00:19:30: Wie ich vorhin schon gesagt habe, es gibt wirklich diejenigen, die in diese Richtung gehen, gleiche Körper aber andere Posen oder anders leicht und wie du einfach irgendwie siehst... Je nachdem wie du anstehst oder wie du posierst, wie es ganz anders aussieht.

00:19:42: Wieder wenn man einfach so normal hier steht.

00:19:45: Wie geht das dann allgemein?

00:19:47: auch helfen ein bisschen freundlicher mit unserem Körper umzugehen?

00:19:50: Also

00:19:51: ich sage immer den Satz betrachten Sie Ihren Körper nicht als Projekt sondern als Freund und gehen sie mit ihm so um, wie sie mit ihrer besten Freundin umgehen.

00:20:01: Und ich glaube das ist schon ganz viel.

00:20:04: Und auch eine gute Freundin wünscht mir, dass sie es gut geht und sich gesund fühlt.

00:20:10: Wenn das wehgleitend ist, dann ist ganz viel Gutes dabei!

00:20:15: Wie könnte man das jetzt machen?

00:20:19: Konkretzbeispiel wie ich es mache.

00:20:21: Man betrachtet die Körper, man wird älter und ich werde ältern.

00:20:25: Das sind natürlich nicht mehr so die Körperfiguren da, wie sie bei zwanzig waren.

00:20:31: Und trotzdem ist das mein Alter!

00:20:33: Ich akzeptiere das, wie ich aussehe und ich sehe Dinge, die ich verändere kann aber auch Dinge, zu mir gehören, weil ich jetzt das Alter habe und deshalb auch gar nicht anfangen muss mit ihm zu haderen.

00:20:52: Viel geht über es akzeptieren und sich damit auch committet.

00:20:56: Das heisst ... Ich akzeptiere es, ich sehe so aus und es ist okay!

00:21:01: Weil viele Frauen in meinem Alter das auch so haben.

00:21:06: Und gleichzeitig, wie du gesagt hast, wenn es solche Dinge gibt, die man im Leben suchen kann, gibt es etwas, was ich kann oder will anderen.

00:21:12: Dann kann ich das, was ich verändern und akzeptieren, was man nicht verändern kann.

00:21:16: Natja, du sagst schon einen wichtigen Punkt, was sich verändern will?

00:21:20: Und vielmals erlebe ich, dass etwas Veränderer aufgrund von äußeren Bildern entstanden ist.

00:21:27: Zum Beispiel macht doch mehr Sport, damit du mehr Bauchmuskeln bekommst!

00:21:35: Das sieht schöner aus im Bikini, weil dann hast du keinen Schwabbelbauch oder so... Das hat aber einen Impact.

00:21:42: D.h.,

00:21:43: man darf nicht mehr so viel essen, man muss bestimmt essen und mehr Sport machen.

00:21:48: Aber willst du das oder will man das?

00:21:51: Ist man auch bereit den Preis zu bezahlen?

00:21:54: oder nimmt man diese Lebensqualität, nimm ich schön Essen und halt nicht ein Bauch zu haben wie eine zwanzigjährige als vierzigjährige?

00:22:05: Nimmt man das ein Stück weit auch in Kauf!

00:22:07: Aber das ist eine Entscheidung.

00:22:09: Und sich vielleicht fragen, wenn man sich entscheidet, warum will man das?

00:22:14: Was ist der Grund, dass man das möchte?

00:22:15: oder möchte man die von Gott schon jetzt lieber essen?

00:22:18: So ein Beispiel.

00:22:19: Genau!

00:22:20: Ist es mir so wichtig für mich, dass ich es verändere?

00:22:24: Ja

00:22:25: und warum finde ich ... Mache ich es für andere dann irgendwo durch oder meine ich fühle mich wirklich wohler?

00:22:30: Oder dass man sich dann vielleicht diese Fragen stellt?

00:22:33: Wir gehen noch mal schnell zurück auf die Strasse.

00:22:35: Wir haben Leute auch noch gefragt, was ihnen hilft, damit sie mit ihrem Körper ein wenig entspannter umgehen können.

00:22:41: Es war

00:22:42: mega ehrlich!

00:22:44: Mit den Freunden sich ausduschen und dann merkt man, so viele Themen betreffen uns alle.

00:22:54: Wir

00:22:55: wissen, dass wir es schaffen und generell eine gute Selbstsicherheit haben.

00:23:01: Ich komme von ganz vielen anderen Sachen als nur der Körper.

00:23:04: Ich habe

00:23:04: diese Probleme

00:23:06: nicht, ich denke einfach gar nicht dran.

00:23:07: Jeder ist schön so wie er ist, deshalb

00:23:10: hinterfrag mich selber nicht und ich frage andere nicht.

00:23:12: Deshalb habe ich die Gedanken eigentlich gar nicht.

00:23:14: Die Kleidung ist sehr wichtig,

00:23:17: alteste

00:23:17: Kleidungen.

00:23:18: Ich habe es zu meinen kleinen Brüdern gegeben und habe neue

00:23:22: Kleidungs gekauft.

00:23:23: Das war ein

00:23:24: riesiger Vorschritt.

00:23:26: Ich versuche mich irgendwie etwas mitzumeten.

00:23:29: Ich tue mir ab und zu etwas Gutes.

00:23:31: Kulinarischer

00:23:32: Art-Mengen oder Blumenkaufern

00:23:34: und

00:23:35: so...

00:23:35: Ich bin in keiner sozialen Medien unterwegs, versuchte bis jetzt auch abzugrenzen.

00:23:40: Was ich noch einen schönen Punkt finde ist das mit den Kleidern.

00:23:43: Im Sommer hat man weniger an, aber es gibt einfach Dinge, die man merkt, weil jeder Körper anders ist.

00:23:48: Das ist jetzt vielleicht bei mir nicht ideal und dass man sich einfach so kleidert, dass man wirklich wohlfühlt oder nicht etwas möchte sein, das man dann vielleicht gar nicht ist.

00:23:57: Ist dir irgendetwas aufgefallen mit diesen Sachen, die wir gerade gehört haben?

00:24:01: Also Kleider ist mir auch aufgefallen!

00:24:03: Ich denke da bin ich ganz bei dir Nadja.

00:24:06: Ich denke Kleider machen sehr viel aus und mir ist auch der Selbstbewusstsein aufgefallen Also diese Selbstsicherheit und Bewusstsein über sich selbst zu erlangen.

00:24:20: Und das finde ich ein ganz wichtiger Punkt, weil je selbstsicherer ich bin und je selbstbewusster ich bin desto mehr oder desto leichter fällt es mir auch so akzeptiere wie ich bin.

00:24:34: Das hat auch viel wenn ich das anschließen darf dass man Entspannung macht Also durchaus Meditationen macht, indem der Körper auch immer positive Lichtsicht betrachtet.

00:24:49: Jenny was hilft dir persönlich ein Spannter mit deinem Körper umzugehen?

00:24:54: Es sind mehrere Sachen für mich also Birgit hat es schon angesprochen ebenso dieses Selbstbewusstsein oder auch diese Selbstakzeptanz.

00:25:02: eben der Körper ist so das haben wir sehr häufig thematisiert.

00:25:06: Der Körper sieht halt ebenso aus wie er vom Aufbau wie ich auch schon angesprochen habe, eben so dieser bewusster Konsum von Social Media oder aber auch im Alltag.

00:25:15: Eben das auch mal wirklich realistisch sehen zum Beispiel in der Body.

00:25:18: also man vergleicht sich ja meist nicht mit den Personen auf dem selben Level oder auf dem Level drunter sage ich, man vergleiht sich hier immer nach oben und ich glaube eben man sieht dann auch in der body natürlich nur die wo nach dem eigenen empfinden irgendwie besser aussehen oder einen besseren Körper haben Körper haben, wo man gerne haben möchte.

00:25:38: Ich glaube da das Bewusstsein zu haben für sich ist ein wichtiger Punkt.

00:25:43: und eben wie wir es jetzt vorhin auch schon angesprochen haben wenn man was optimieren möchte wenn mich ein Thema oder an meinem Körper zum Beispiel länger beschäftigt dann merke ich okay mir tut's nicht gut ich muss irgendwas ändern so lange ich kann und ich finde das dann auch anzugehen.

00:25:59: ja das hilft mir dann auch eben besser damit umzugehen wenn ich daran nichts ändere dann auch den den Fakt akzeptieren, dass es eben so ist.

00:26:07: Ich

00:26:07: finde eigentlich noch wichtig, gerade wenn man bei der Body schon zu vergleichbar ist, ich glaube die absolut perfekte Körper gibt es wahrscheinlich wenig davon.

00:26:15: aber jeder hat doch irgendetwas wo ein anderer sagt aber du hast für das und das hätte ich gerne auch selber nicht.

00:26:21: Dass man vielleicht etwas auf das fokussiert... Man hat ja auch schöne Sachen.

00:26:26: also dass man sich etwas auf dieses fokusiert und sagt hey ich habe dafür Schöne Beine oder was sagen wir?

00:26:32: Dafür nicht so ein idealer Buch, aber schöne Beine.

00:26:34: Und ein paar anderen sagen, deine Oberärme.

00:26:36: Aber du hast dafür ... Oder dass man die kleinen Sachen nimmt.

00:26:39: Vor allem die Sachen, wo man selber an einem manchmal nicht so schön findet!

00:26:44: Ich hatte das schon in so vielen Momenten, wo ich darüber mit meinen Kolleginnen gesprochen habe und sie so hätte es mir noch nie aufgefallen.

00:26:52: Aber selber denkt man es immer wenn man sich im Spiegel anschaut oder genau andersrum dasselbe und darüber mit anderen Menschen zu sprechen bringt einen irgendwie auch nochmal in die Realität zurück, dass es gar nicht irgendwie mega schlimm ist.

00:27:04: Und wenn man jetzt das nicht schafft?

00:27:06: Wenn man die Situation nicht kann akzeptieren und wie einfach nicht auf den grünen Zweig kommt was kann man dann machen?

00:27:12: Dann ist meine Empfehlung ganz klar, sich auch in dem Bereich Unterstützung zu holen.

00:27:17: Und was das Gute daran ist, wenn man frühzeitig das auch erkennt und merkt, man kriegt es nicht hin und sich Unterstützung holt, dann ist das eine kurze Behandlungsgeschichte.

00:27:28: Und dass nicht als Versagesäher sondern wirklich als auch Investition in sich oder ihren Körper zu sähern, sich da Unterstützung zuholen – das würde ich wirklich empfehlen!

00:27:40: Ich habe vorhin schon den Körper angesprochen, der sich verändert.

00:27:44: Irgendwann fällt es an und wir akzeptieren ihn mehr.

00:27:49: Oder wird man strenger mit sich?

00:27:51: Was passiert in diesem ... in den Prozess.

00:27:54: Also wenn man Jugendliche betrachtet, ist das vollkommen normal dass sie sich irgendwann mit ihrem Körper auseinandersetzen und dass die denn für einen Moment auch überhaupt nicht gut finden und versuchen auch ein Einfluss auf ihren Körper zu nehmen.

00:28:10: Das muss immer gesunder Bereich bleiben auf jeden Fall, aber dass dort so ein Thema kommt die wichtig sind das auf jeden fall und ich glaube da muss man auch gut hingucken.

00:28:23: Da sollte man auch als Eltern gut mit seine Jugendliche im Gespräch

00:28:28: bleiben.

00:28:29: irgendwann ist dieser Prozess abgeschlossen und der hängt auch sehr eng mit dem zusammen wie unser Gehirn reift.

00:28:37: Unser Gehirnt, das muss man sich so vorstellen, Jugendliche haben ein sehr starker emotionaler Bereich die haben noch nicht so viel kognitive Fähigkeiten dass sie auf viel Erfahrung zurückgreifen können.

00:28:50: Die brauchen Eltern die ihnen helfen diese emotionale Seite einzuordnen.

00:28:56: Und bei Jugendlichen haben Eltern begrenzt Zugang, da braucht es auch Peers!

00:29:01: die helfen einen guten Zugang zum eigenen Körper auch zu bekommen und das auch gut einzuordnen.

00:29:08: Und Jenny hat schon gesagt, dass man dann auch mit Freundinnen redet drüber und sagt hey mir gefällt es an mir nicht dir an das nicht.

00:29:16: also dass man sich auch da drüber austauscht und das vielleicht sogar ein bisschen auf eine humorvolle Ebene bekommt.

00:29:23: Also das ist auch ein Stück weit normal wird's mir sind nett Das ist perfekt gebaut, das braucht es auch gar nicht um gut durch den Alltag zu kommen.

00:29:30: Das sind so Themen wo Jugendliche haben.

00:29:33: mit dem Erwachsenenalter so ab fünfezwanzig beruhigt sich das aus sehr wir haben mehr kognitive Fähigkeiten da wird auch beruflich nochmal andere Themen wichtig also dritter Körper häufig auch in Hintergrund weil er halt gut funktioniert.

00:29:48: Dann kommen meistens bei Frauen Schwangerschaften, die auch einen Impact auf die Väter haben in den Regeln.

00:29:55: Da verändert sich der Körper nochmal.

00:29:56: Es kommt auch noch mal zu einer harmoniellen Umstellung wo man merkt es verändert sich auch was.

00:30:02: das kann aber eher akzeptieren wenn man weiß man ist ja schwanger da wachst ein Kind in einem und deshalb verändert sich.

00:30:08: Und trotzdem wenn das Kind dann geboren ist dann geht's ja wieder darum was für ihren Körper will ich eigentlich wieder habe?

00:30:15: Der ist ausgeladen da geht auch nicht so schnell zurück und etc.

00:30:19: etc.,

00:30:20: das sind Themen, die einem dann dort beschäftigen.

00:30:22: Und ich würde mal sagen im Alter mit vierzig wird man auch weiser, da beruhigt sich alles dann.

00:30:28: Dann gibt es so sage ich mal eine Phase sehr plakativ, jetzt dargestellt so von vierzig bis fünfzig wo man ganz versöhnt sein kann mit dem Körper.

00:30:39: Dann geht's los!

00:30:40: Mit fünfzig wird mein älter Man merkt, die Falter kommen.

00:30:44: Man muss mehr machen damit der Körper wieder gut aussieht.

00:30:47: Der Po nicht hängt, der Bauch nicht, Brüste nicht hängen zu.

00:30:51: Also man muss mehr investieren in den Körper, damit man sich wieder vollfühlt auch im Körper.

00:30:58: und dann tritt irgendwann eine Phase ein, die beginnt so mit siebzig wo man sagt ja es ist jetzt okay so wie's.

00:31:08: Nicht bei alle.

00:31:09: Also wenn ich manchmal auch im Gym sehe, wie für siebzigjährige oder ältere Menschen auch nochmal gut nach ihrem Körper schauert aber es tritt so eine Altersgelassenheit sage ich auf.

00:31:22: meistens dem also versöhnt sich mit dem Körper Wenn der Körper gut funktioniert, dann sage ich mal andere Baustellen im Körper.

00:31:36: Weil ab siebzig meisten oder häufig auch schon früher fangen artritische Veränderungen an wo mit Schmerzen verbunden sind.

00:31:44: aber so dieses Körperbild diese Körperbildentwicklung könnte man jetzt ganz plakativ mal so darstellen.

00:31:52: Also es gibt im Leben immer wieder Phase, wo wir mit dem auch konfrontiert sind dass sich unser Körper verändert.

00:31:59: und was ich nur vergessen habe die Wechsel ja.

00:32:02: Die Menopause aber auch andere Pause bei den Männern da kommt's ja nochmal zu hormonelle Veränderungen.

00:32:08: Der Körper wird viel schlafen.

00:32:11: Das ist noch mal eine große Herausforderung für viele Frauen, aber auch Männer.

00:32:15: Vorher wollte

00:32:16: ich einheben, dass es eigentlich noch gut ist ... Du sagst, das hat sich ab den Fünfzig Jahren verändern können und das Bindegewebe nicht mehr mitgemacht.

00:32:23: Aber dass man dann auch in Sport investiert, damit man einfach gesünder altert.

00:32:29: Und wie du sagst bei den Siebentzten, vielleicht gleich auch noch im Fitnessstudio.

00:32:34: Der Muskelabbau ist natürlich ein grosses Thema und da muss man halt mehr Zeit dafür investieren.

00:32:40: Etwas, wo wir am Schluss vielleicht noch unseren Hörerinnen und Hörern mitgeben könnten.

00:32:44: Jetzt wirklich ganz konkret wenn man sich nicht wohlfühlt im Körper die Freundlichkeit vielleicht nicht so aufbringen kann.

00:32:53: Was würdest du jetzt mitgeben?

00:32:54: Wie kann man das verändern?

00:32:56: ganz, ganz konkrete Tipps.

00:32:58: Ich würde schon mal gucken was gefällt mir eigentlich am Körper nicht?

00:33:01: Also nicht so dieses ganze Körper ist schlecht sondern ich werde mal gucken wo gibt es einen Stelle wo ich gern verändere und dann würde ich ganz konkret überprüfe liegt das überhaupt in meiner Macht irgendwas zu verändern?

00:33:17: kann man das machen?

00:33:19: und da meine ich nicht mit Botox aufspritzen oder so.

00:33:22: Das muss jede Frau für sich entscheiden, ich denke eher wenn man auch was verändern kann sei es durch eine andere Kleidung, durch Sport, vielleicht auch Umstellung von Essen also was man ist etc... Und dann würde ich das machen ja und wenn ich's nicht immer in meiner Macht habe, dann würde ein Weg suchen wie ich es akzeptieren kann.

00:33:43: Und

00:33:45: wie findet man so einen Weg, wenn wir es akzeptieren können?

00:33:48: Der

00:33:48: geht viel über Entspannung.

00:33:50: Also dass man auch regelmäßig in den Tag Entspanungssequenzen einbaut, wo man auch meditiert und wo man die Körper anders kennenlernt.

00:34:01: Gerade bei Meditieren reist man ja durch den ganzen Körper in der Regel.

00:34:05: Wo man dann Ausstelle im Körper wahrnimmt... belastet sind.

00:34:12: Und das macht schon viel aus, also das Gehirn wie auch die Möglichkeit hat oder wir kognitiv auch die Möglichkeiten haben um so ein ganzer Körperarm her zu betrachten, also der Überentspannung und ich denke schon dass Sportbewegungen eine ganz wichtige Quelle sind um ein gutes Körpergefühl zu haben.

00:34:30: Also ich gehe selber ins Gym, das Gefühl danach ist einfach auch immer eine tolle Sache weil man hat etwas gemacht.

00:34:37: Ich habe es auch für meinen Körper gemacht dass wir uns gut zusammengefühlt fühlen und diese Endorphinausschüttungen sind recht massiv und die gehen schon aufs Belohnungssystem im Gehirn.

00:34:50: Ein schöner Tipp Jenny was hilft dir persönlich, dass du ein Spannter mit dem Körper umgehst?

00:34:55: Es gibt sicher mehrere Aspekte aber sicher einer davon ist mich... nicht zu wiegen.

00:34:59: Die Waage ist eine relative Zahl, es beurteilt mich eben wie fit und gesund mein Körper ist.

00:35:05: Es ist ja auch häufig so bei Sportlern die mehr Muskeln haben dass dann eine viel höhere Zahl anzeigt weil die Muskeln einfach schwerer sind als das Fett.

00:35:13: Und da sich daran zu messen oder zu beurten habe ich aber persönlich gemerkt tut mir nicht gut.

00:35:18: deswegen meide ich eher die Waage oder setze sie wendern bewusst ein.

00:35:22: wenn ich wirklich sagen würde ja ich möchte Gewicht reduzieren dann bewusst machen

00:35:27: Super, danke vielmals für eure Ansichten.

00:35:30: Wir haben heute also unser Körperbild.

00:35:32: Das wird durch das Umfeld prägt und durch unsere Erfahrungen und auch durch Social Media.

00:35:38: Es ist aber nicht fix.

00:35:39: Wir können unseren Körper anders anschauen und anders mit

00:35:43: im Mund gehen.

00:35:44: Vielleicht muss man sein Körper ja auch nicht lieb in diesem Sinn, aber vielleicht lange zu sagen, dass man ihn versteht und dass man weniger streng ist mit ihm.

00:35:51: Und gerade jetzt im Sommer, wo mehr vom Körper sichtbar ist, ist das wichtig.

00:35:55: Vor allem finde ich eben auch, wir sollten dankbar sein für das, was unseren Körper jeden Tag leistet und was alles am Körper funktioniert.

00:36:03: In diesem Sinn schauen gut zu euch und sind lieb zu euren Körper.

00:36:06: Sie leisten jeden Tag sehr viel für euch.

00:36:08: Danke fürs Zulassen!

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